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Handball: Münsterlandklasse

GW Nottuln steigert sich bei SW Havixbeck 2 zum Sieg

Havixbeck/Nottuln

Mit 25:22 gewannen die Handballer von GW Nottuln bei SW Havixbeck 2. Nach einem Sieg für die Grün-Weißen hatte es aber nicht lange ausgesehen.

Von Johannes Oetz

Havixbecks routinierter Torhüter Thomas Krieger ist in dieser Szene machtlos: Pascal Dietze erzielt hier einen seiner insgesamt sechs Treffer. Foto: Johannes Oetz

Lange Zeit sah es nicht nach einem Sieg der Gäste aus. In der zweiten Halbzeit des Baumberge-Derbys konnten die Handballer von SW Havixbeck 2 gegen GW Nottuln jedoch nicht mehr das Niveau der ersten Halbzeit halten und verloren nach 60 umkämpften Minuten mit 22:25. Nach 30 Minuten hatten die Hausherren noch mit 11:7 geführt.

„So leicht wie heute war es noch nie, Nottuln zu bezwingen. Unsere Angriffe in der zweiten Halbzeit waren allerdings oft nicht gut vorbereitet. Wir haben einfach das Tor nicht mehr getroffen“, haderte Havixbecks Trainer Marin Drewer mit dem schwachen Abschlussverhalten seiner Spieler. Und Drewer erwies sich einmal mehr als fairer Verlierer: „Nottuln hat verdient gewonnen.“

Das sah auch sein Gegenüber Beno Frye so, der den verhinderten Cheftrainer Stefan Göcke vertrat: „Wir haben ganz schwach begonnen. Nach dem Seitenwechsel hat man aber wieder einmal gesehen, wie groß die Moral der Truppe ist.“

Die stark ersatzgeschwächt angetretene Gästemannschaft, in der sich besonders in der Abwehr das Fehlen vieler Stammkräfte bemerkbar machte, konnte bis zur 22. Minute mithalten. Maximal ein oder zwei Tore betrug der Vorsprung der Havixbecker. Dafür sorgte vor allem Christian Kemper, den die Nottulner nicht in den Griff bekamen. In den letzten acht Minuten setzten sich die Gastgeber dann jedoch bis zum 11:7-Pausenstand ab.

Nach dem Wiederbeginn sah es zunächst nicht danach aus, dass den Gästen in der Kabine viel eingefallen wäre. Bis zur 34. Minute liefen sie einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Doch jetzt häuften sich die Fehler bei den Havixbeckern, und GWN lag nach 40 Minuten und einem 6:0-Lauf mit 16:14 vorne.

Zusätzlich geschwächt wurden die Drewer-Schützlinge nun durch eine umstrittene Rote Karte gegen Jan Klostermann (44.). Nach 50 Minuten durfte aber auch Nottulns Felix Wottke nach seiner Disqualifikation wegen eines Gesichtstreffers vorzeitig unter die Dusche. Beide Teams hatten damit in den letzten Minuten eine nur noch dünn besetzte Bank. Das kam den Gästen zugute, die jetzt in der Partie drin waren und den Sieg mit einem Drei-Tore-Vorsprung klarmachten.

„In der zweiten Halbzeit haben die Jungs eine starke Leistung gezeigt; vor allem die fünf Spieler, die bei uns durchspielen mussten“, hatte Frye am Ende noch ein Lob parat.

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