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Fußball: Westfalenliga

GW Nottuln trennt sich von Gieseler und Beeke

Nottuln

GW Nottuln und Trainer Yannick Gieseler sowie Co-Trainer Mario Beeke gehen ab sofort getrennte Wege. Ein Nachfolger für den Übungsleiter steht auch schon fest. Roland Westers, vormals Borussia Emsdetten, wird das Nottulner Team übernehmen.

Von Johannes Oetz

Ist seit Dienstagabend nicht mehr für die Westfalenliga-Mannschaft von Grün-Weiß Nottuln verantwortlich: Coach Yannick Gieseler. Foto: Johannes Oetz

Paukenschlag in der Fußball-Westfalenliga: Am Dienstagabend trennte sich Grün-Weiß Nottuln völlig überraschend von seinem Trainer Yannick Gieseler. Mit ihm muss auch Co-Trainer Mario Beeke gehen. Das teilte am frühen Mittwochmorgen (6. Oktober) Dirk Nottebaum, Teammanager der Grün-Weißen, mit. Einen Nachfolger haben die Nottulner auch bereits gefunden: Roland Westers. Der Lehrer gab im Sommer nach fünf Jahren seinen Rücktritt bei Nottulns Ligakonkurrent Borussia Emsdetten bekannt, den er von der Landes- in die Westfalenliga geführt hatte.

Auch Co-Trainer Mario Beeke muss gehen. Foto: Johannes Oetz

Yannick Gieseler und Mario Beeke hatten erst zu dieser Saison das Kommando bei den Grün-Weißen übernommen. Sie waren auf die aus freien Stücken zurückgetretenen Jens Niehues und Dirk Nottebaum gefolgt. Sportlich – und damit nach außen sichtbar – läuft es bei Grün-Weiß in der aktuellen Saison hervorragend. Nach sechs Spieltagen sind die Nottulner mit nur zwei Punkten Rückstand auf Rang zwei Tabellenvierter. Außerdem führte Gieseler das Team aus dem Stiftsdorf ins Achtelfinale des Kreispokals.

Wo also liegt das Problem? Teammanager Dirk Nottebaum, der gemeinsam mit Fußball-Abteilungsleiter Lothar Ullrich den Übungsleitern die schlechte Nachricht überbrachte, fiel die Formulierung der Antwort nicht leicht: „Mit dem Menschen Yannick Gieseler und dem Tabellenplatz hat die Trennung nichts zu tun. Yannick ist ein top Typ und bei uns immer herzlich willkommen. Es hat einfach in der Kommunikation zwischen den Spielern und dem Trainer nicht gepasst. Das ist bitter und eine Niederlage für uns alle, denn wir haben uns ja auch für ihn entschieden. Wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht, den Lokführer zu wechseln, obwohl der Zug gerade in Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist. Am Ende sahen wir aber keine andere Möglichkeit.“

Die Entlassung von Gieseler ist erst die zweite in der Geschichte der Fußballabteilung von GW Nottuln. In der Winterpause der Westfalenliga-Saison 2008/09 musste damals Aufstiegstrainer Rainer Leifken gehen, als der sportliche Erfolg ausblieb. Jetzt hat es erneut einen ehemaligen Spieler des SC Preußen Münster erwischt. Gieseler war im Übrigen trotz mehrfachen Bemühens für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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