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Handball: Bezirksliga

Havixbecks Max Beumer überragt beim Sieg in Ascheberg

Havixbeck

Ausgerechnet im letzten Auswärtsspiel der Saison landeten die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck den zweiten Sieg in der Fremde. Bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt setzten sich die Schwarz-Weißen mit 34:30 (15:16) durch. Beide Trainer sprachen nach der Begegnung von einem verdienten Erfolg der Gäste.

Marco Steinbrenner

Nicht zu stoppen: Havixbecks Max Beumer kam auf 14 Tore. Foto: Marco Steinbrenner

Es geht doch: Ausgerechnet im 13. und damit letzten Auswärtsspiel der Saison 2015/16 gelang den Spielern des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck der zweite Erfolg in der Fremde. Nach dem 30:29-Sieg am 12. September des vergangenen Jahres bei Vorwärts Gronau setzten sich die Schützlinge von Trainer Martin Drewer am Samstagabend bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt mit 34:30 (15:16) durch.

Trotz des siebten Saisonsiegs bleiben die Schwarz-Weißen mit 19:31 Punkten auf dem elften Tabellenplatz, können aber durch einen Heimerfolg am kommenden Samstag (23. April) gegen den neuen Zweitplatzierten TV Vreden und einer gleichzeitigen Niederlage des TV Borghorst in eigener gegen den TV Emsdetten III auf Rang zehn klettern.

„Wir haben verdient gewonnen“, strahlte SWH-Trainer Martin Drewer nach der Partie und verteilte ein „Lob an alle für unser gutes, strukturiertes Spiel. Auch der Torabschluss war gut.“ Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hob der Havixbecker Coach allerdings zwei Akteure heraus. Max Beumer war mit 14 Treffern, davon ein sicher verwandelter Siebenmeter, der überragende Gäste-Spieler. „Max Beumer hatte nur einen Fehlwurf in den gesamten 60 Minuten – überragend!“ Christopher Wiesner wiederum habe das Havixbecker Spiel „in der Mitte sehr gut gelenkt“.

Die Zuschauer sahen in den ersten 30 Minuten eine sehr ausgeglichene Partie. Das änderte sich zunächst auch nach dem Wiederanpfiff nicht. In der Folgezeit legten sich die Gastgeber aber immer mehr mit den beiden wenig souveränen Schiedsrichtern Saatkamp/Stratmann an. „Wir haben dagegen konzentriert weitergespielt“, merkte Drewer an und beobachtete, „dass Ascheberg/Drensteinfurt mit unserer hohen 4:2-Abwehrformation nicht zurecht kam“.

In den letzten 15 Minuten bauten die Gäste ihre knappe Führung von Minute zu Minute aus. Nach einem zwischenzeitlichen 31:26-Vorsprung kam die HSG-Truppe durch drei Treffer in Folge noch einmal auf 29:31 heran. Die Partie kippte jedoch nicht, denn da war ja noch Max Beumer. Der Linkshänder hatte einen Sahnetag erwischt und feuerte auch in der entscheidenden Phase nach Belieben den Ball in das gegnerische Gehäuse, sodass am Ende der zweite Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr geriet.

SW Havixbeck:

M. Beumer (14/1), Wiesner (7/2), C. Mühlenkamp (3), Albers (3), F. Mühlenkamp (2), Schürmann (2), Lügering (1), Wolfert (1) und J. Beumer (1).

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