1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Havixbeck
  6. >
  7. Keine Angst vor dem Spitzenreiter

  8. >

Handball: Havixbeck gastiert beim Ersten

Keine Angst vor dem Spitzenreiter

Havixbeck

Die Rollen sind klar verteilt: Wenn SW Havixbeck beim 1. HC Ibbenbüren gastiert, dann trifft der Tabellenzweite auf den -ersten, aber auch ein Außenseiter auf den haushohen Aufstiegsfavoriten. In Ibbenbüren bekommt es Havixbeck dabei unter anderem mit dem besten Torhüter der Liga zu tun.

Von Klaus Schulte

Seine Tore werden in Ibbenbüren fehlen: Ruben Weltmann Foto: Klaus Schulte

Am fünften Spieltag kommt es in der Handball-Landesliga zu einem Spitzenspiel. Daran beteiligt ist der Tabellenzweite SW Havixbeck (6:2 Punkte), der beim noch ungeschlagenen Tabellenersten 1. HC Ibbenbüren antritt. Der Anpfiff in der Halle Ost am Sportzentrum ertönt um 19.30 Uhr.

„Wir haben Respekt, aber keine Angst“, sieht Havixbecks Kapitän Frederic Leusmann der Begegnung erwartungsvoll entgegen. Die zuletzt gezeigten Leistungen der Habichte geben ihm dazu auch durchaus Anlass.

„Die Gastgeber sind für mich der klare Aufstiegsfavorit“, wirft SWH-Trainer Florian Schulte ein. „Deren Auftaktprogramm war auch schwerer als das unsrige“, stimmt ihm Leusmann zu. Mit dem Auswärtserfolg beim Mitbewerber TSV Ladbergen setzte der 1. HC Ibbenbüren gleich ein Ausrufezeichen. Der SC Münster 08, SC Arminia Ochtrup und SV Vorwärts Gronau waren die nächsten Teams, die die Punkte dem HC überlassen mussten.

Viel Klasse in Reihen des 1. HC

„Wir treffen auf eine auf allen Positionen gleich gut besetzte Mannschaft“, weiß Florian Schulte. „Schon zur Saison 2019/20 hatte sich Ibbenbüren mit Jonas Müller, Christopher Berghaus und Dominik Schnetgöke, die alle vom TV Emsdetten kamen, enorm verstärkt.“ Schnetgöke, sagt Schulte weiter, halte er für den besten Keeper der Liga. Nun sei auch noch Timo Menger vom Oberligisten SF Loxten zu seinem Stammverein zurückgekehrt und gehe wieder gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Maik auf Torejagd. Die beiden teilten sich den Löwenanteil der Tore. „Ähnlich wie bei uns die Beumer-Brüder“, erklärt Leusmann.

Ein besonderes Training im Hinblick auf die Ibbenbüren-Partie haben die Schwarz-Weißen nicht absolviert. Beide Mannschaften kennen sich schließlich bestens aus gemeinsamen Bezirksligazeiten. „Wir haben lediglich am schnellen Umschaltspiel gearbeitet“, verrät der Havixbecker Kapitän.

„Wir müssen unser Tempospiel in die Waagschale werfen und über die erste und zweite Welle kommen“, wünscht sich der Havixbecker Trainer Schulte den Idealfall herbei. „Die Gastgeber sind immer für 30 Tore gut. Da kommt auf unsere Abwehr einiges zu“, sieht Leusmann hier den Schlüssel zum Erfolg.

Ruben Weltmann wird fehlen. „Das tut uns weh, denn Ruben ist ein Torgarant“, erklärt Leusmann. „Auf die Torhüter wird einiges zukommen. Robin Gerlach fällt zwar weiterhin aus, aber Arndt Cassens und Thomas Jürgens stehen parat“, verrät Florian Schulte.

Das letzte Wort hat dann noch mal der Kapitän: „Das Spiel ist richtungsweisend für uns. Entweder geht es unter die ersten drei oder in Richtung der Plätze vier bis acht.“

Startseite
ANZEIGE