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Fußball: GS Hohenholte geht zufrieden in die Winterpause

Mit starker Serie verabschiedet

Hohenholte

Lukman Atalan, Trainer des A-Ligisten GS Hohenholte, ist mit der Entwicklung seiner Mannschaft sehr zufrieden, wie er in unserer Serie „Winter-Fazit“ erläutert.

Von Theresa van den Berg

War oft nur durch Foulspiele zu bremsen: Marvin Wesseler. Hohenholtes Youngster zeigte gerade in den vergangenen Wochen viele starke Leistungen. Foto: Johannes Oetz

Die Mannschaft von Lukman Atalan, GS Hohenholte, hat in den letzten Spielen vor der Winterpause so richtig aufgedreht. Fünf Siege aus fünf Spielen holte die A-Liga-Mannschaft und schob sich damit langsam aber sicher vom elften auf den vierten Rang vor. „Damit sind wir natürlich alle sehr zufrieden. Schade, dass wir zu Saisonbeginn so viele Punkte unnötig liegengelassen haben“, so der Trainer.

Von ihren 30 Zählern holten die Gelb-Schwarzen 19 zu Hause, elf sammelten sie in der Ferne. Die Serie der vergangenen Wochen kam für Atalan überraschend, das gute Abschneiden zum Winter allerdings nicht. „Ich weiß schon länger, was in der Truppe steckt. Die Jungs haben eine riesen Entwicklung hingelegt. Früher fehlte uns in den entscheidenden Momenten die Konzentration. Oft haben wir vorne die Tore nicht gemacht. Wenn wir dann hinten eins kassiert haben, sind wir umgefallen. Inzwischen ist die Mannschaft reifer. Taktisch und spielerisch haben wir uns weiterentwickelt und wissen, dass wir mithalten können.“ Das habe man vor allem in dem Duell gegen Spitzenreiter Wacker Mecklenbeck gesehen.

Die beste Partie absolvierte Gelb-Schwarz nach Ansicht ihres Trainers allerdings gegen Amelsbüren – der 1:0-Erfolg Anfang Oktober war für Atalan ein Wendepunkt.

Ein Kritikpunkt ist und bleibt jedoch die Chancenverwertung. Auch wenn diese von Spiel zu Spiel besser wurde und insgesamt 36 Tore heraussprangen, sei sie weiterhin ausbaufähig. „Solange wir gewinnen, bin ich zufrieden. Trotzdem müssen wir es in Zukunft besser zu Ende spielen und den Deckel bei einer Führung komplett draufmachen.“

Defensiv spricht Atalan von einer ganz ordentlichen Leistung – vor allem im Vergleich zur vorherigen Saison. Sechs Partien gewannen die Hohenholter zu Null, lässt man die Ausrutscher gegen Selm (sieben Gegentore) und Albersloh (vier Gegentore) mal außen vor, kassierten die Jungs 19 Treffer in 15 Spielen.

Mit dem unbedingten Siegeswillen, der die Mannschaft in der Hinrunde auszeichnete, mit der Moral, die sie oft genug gezeigt hat, mit der dazugewonnenen Reife und Cleverness will Hohenholte am Ende unter den ersten Fünf landen. „Unser Ziel ist es, das erste Spiel gegen den TuS Saxonia Münster am 26. Februar zu gewinnen, damit wir die dann direkt folgenden Begegnungen gegen die Krachermannschaften entspannt angehen können.“ Gemeint sind die nach der TuS-Partie wartenden Partien gegen die Spitzenteams Bösensell (5. März), Selm (12. März) und Mecklenbeck (19. März). Indes: Die Hohenholter blicken diesen Begegnungen durchaus selbstbewusst entgegen. „Mit so vielen Punkten auf dem Konto geht man natürlich anders in so ein Spiel.“

In Hohenholte weiß man, was man kann. Und was man hat. Ein echtes Team, wie es der Trainer gerne betont. Den einen Spieler möchte Atalan nicht hervorheben. Trotz zahlreicher Ausfälle und Umstellungen habe jeder, der in die Startaufstellung kam, geliefert. „Die Qualität des Kaders ist mittlerweile so stark, dass wir mit jedem Spieler anfangen könnten. Der Konkurrenzkampf ist groß und egal, wer fehlt, der Ersatz bringt Leistung.“

Einen Namen nennt der Coach dann aber doch. Neuzugang Marvin Wesseler, der zusammen mit Jakob Tigger aus der A-Jugend hochkam, überzeugte vor allem in den letzten Partien.

Am 25. Januar (Mittwoch) geht es wieder los. Neben dem Training stehen vier Testspiele gegen GW Nottuln 2 (29. Januar), SV Mauritz (4. Februar), BW Aasee 2 (8. Februar) und Davaria Davensberg (15. Februar) an. Auch ein Hallenturnier in Borghorst (28. bis 30. Dezember) steht in diesem Jahr noch auf dem Plan. Dann zwar ohne Niklas und Tobias Nolte, die aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen, dafür aber hoffentlich wieder mit Lionel Oberbeck, Stephan Waltring und Jan-Malte Oberbeck.

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