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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

„Riesenspiel“ wird nicht belohnt

Havixbeck

Mehr als 60 Minuten bot SW Havixbeck dem Favoriten Wacker Mecklenbeck erfolgreich Paroli – am Ende sollte es nicht reichen nach einer starken Leistung der Gastgeber.

Von Christian Besse

SWH-Torschütze Armen Tahiri (r.) und Jonas Lülf (l.) gegen Mecklenbecks Kai Fliß Foto: Johannes Oetz

„Die Niederlage ist verdient, weil Mecklenbeck die besseren Chancen hatte“, meinte SWH-Trainer Markus Lindner nach der 1:3 (1:1)-Niederlage der Havixbecker gegen A-Liga-Spitzenreiter DJK Wacker Mecklenbeck. Er betonte aber auch: „Meine Jungs haben ein Riesenspiel gemacht, in den ersten 65 Minuten war das eine Partie auf Augenhöhe.“

Nach dem Sieg im Nachholspiel haben die Mecklenbecker nun fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Bösensell, die Havixbecker sind auf den 13. Tabellenplatz zurückgefallen.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Schwarz-Weißen und die DJK lange gegenseitig, bis Mecklenbecks Spielertrainer Stefan Bischoff den Favoriten in der 27. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung brachte. Davon beeindruckt waren die Gastgeber jedoch nicht: Im direkten Gegenzug lupfte Armen Tahiri das Leder nach sehenswerter Vorarbeit von Jonathan Klossok und Jonas Lülf über DJK-Keeper Sebastian Hotho ins Netz – „ein richtig geiles Tor“, freute sich Coach Lindner.

Nun war die Chancenarmut der ersten fast 30 Minuten endgültig passé. Mecklenbeck konnte eine gute Chance nach einem Eckball nicht nutzen (38.), auf der Gegenseite scheiterte Benit Krasniqi an Hotho (45.).

Drei Minuten nach der Pause verhinderte SWH-Keeper Felix Bußmann das 1:2, nicht das letzte Mal in dieser Partie. Dann landete ein Freistoß von Thorben Schäfer am Pfosten des Mecklenbecker Tores (60.).

Nun aber gerieten die Schwarz-Weißen ins Schwimmen, wurden jedoch von Bußmann im Spiel gehalten. Bis zur 76. Minute, als ein langer Ball aus der Mecklenbecker Hälfte einen Gästeangriff einleitete, den am Ende Sander Frehse mit einem Schuss von der Torauslinie erfolgreich abschloss – „ein ganz unglückliches Tor“, so Markus Lindner. Zehn Minuten später ging erneut ein langer Flugball weit in die Hälfte der Havixbecker, und Frehse machte mit seinem zweiten Treffer endgültig alles klar zugunsten des Spitzenreiters.

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