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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Saisonpremiere für GS Hohenholte

Baumberge

Die Mannschaften von SW Havixbeck, SV Bösensell und Fortuna Schapdetten müssen erstmals reisen. Heimrecht hat dagegen das Team von GS Hohenholte.

Von Christian Besse

Auf Lutz Marquardt (M.), hier im Vorbereitungsspiel bei Fortuna Seppenrade, muss GS Hohenholte zum Ligaeinstand gegen die U 23 des SV Herbern verzichten. Foto: Christian Besse

Die Mannschaften von SW Havixbeck, SV Bösensell und Fortuna Schapdetten müssen an diesem Sonntag erstmals reisen. Heimrecht hat dagegen das Team von GS Hohenholte, dessen Partie vom ersten Spiel beim SC Nienberge, wie berichtet, auf den kommenden Dienstag (23. August) verlegt worden ist.

Die Gelb-Schwarzen beschränkten sich in den vergangenen Tagen jedoch nicht auf Trainingseinheiten. Am Mittwoch empfingen sie den ehemaligen Ligakonkurrenten Eintracht Münster, der nach der Staffelreform des Fußballkreises Münster nun in der A 1 spielt – und gewannen mit 5:1 (4:0). „Das war ein guter Auftritt“, so GSH-Trainer Lukman Atalan. Die Einträge in die Torschützenliste vor der Pause teilten vier Hohenholter gerecht unter sich auf: Marvin Wesseler (21.), Marvin Niehoff (23.)., Jeremias Lefert (31.) und Stephan Waltring (41.). In der 70. Minute traf Wesseler zum 5:0, bevor die Eintracht sechs Minuten vor dem Ende zu ihrem Ehrentreffer kam.

Wundertüten-Mannschaft

Am Sonntag um 15 Uhr empfängt die Atalan-Elf die U 23 des SV Herbern an der Roxeler Straße, die zum Saisoneinstand Saxonia Münster mit 3:1 geschlagen hat. „Das ist eine Wundertüte, weil man nie weiß, ob Spieler aus der Landesliga-Ersten miteingesetzt werden“, sagt der Hohenholter Coach über die SVH-Zweite. „Und es ist in der Regel eine sehr junge Mannschaft, weil viele Spieler zuletzt noch bei den A-Junioren gespielt haben.“

Der aktuelle Kader der Gastgeber selbst „ist ein bisschen dünn“ (Lukman Atalan). Frederik Luke und Lionel Oberbeck sind im Urlaub, Niklas Nolte und Bendik Fechner sind beruflich verhindert, Lutz Marquardt ist verletzt.

SWH-Trainer Markus Lindner

In Amelsbüren treffen, ebenfalls um 15 Uhr, zwei Sieger des ersten Spieltags aufeinander. Gastgeber Grün-Weiß gewann mit 4:1 beim TuS Hiltrup 2, SW Havixbeck daheim mit 3:0 gegen BW Ottmarsbocholt. Für den nach sechs Jahren nach Havixbeck zurückgekehrten Trainer Markus Lindner, dessen Mannschaft ihrerseits in einer für sie neuen Staffel spielt, ist GWA noch eine recht unbekannte Größe. „Ich weiß aber, dass wir auf einen starken Aufsteiger treffen, das ist ein eingespieltes Team. Da müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein.“

Ausfälle im Team

Verzichten muss Lindner am Sonntag auf Paul Temme, der sich kurz vor dem Ende des Abschlusstrainings einen Bänderriss zugezogen hat, auf den ebenfalls verletzten Keeper Christian Thier sowie weiterhin auf Dennis Minnerop, Ivo Kötter und Jakob Temme.

Bezirksliga-Absteiger SV Bösensell tritt zur ersten Auswärtsfahrt im Beritt der Kreisliga A 2 an. Um 14.30 Uhr treten die Schwarz-Gelben bei Saxonia Münster an. Der SVB hat am heimischen Helmerbach mit dem 1:1 gegen Albersloh schon den ersten Punkt eingefahren, die Saxonia in Herbern klar verloren.

„Das ist eine gute, sympathische Truppe“, sagt Christian Hester, gemeinsam mit Bernd Westbeld Trainer der Bösenseller, über das Team der Gastgeber. „Und sie haben eine schöne Anlage am Kanal. Da fahren wir gerne hin.“ Und idealerweise gerne auch wieder zurück, könnte man ergänzen – mit aus SVB-Sicht hoffentlich drei Punkten im Gepäck.

Fortuna Schapdetten

Voraussichtlich 16 Mann an Bord würden die Fahrt zum Kanal in Münster mitmachen, so Hester. Verzichten muss das Trainerduo aber weiterhin auf Leonard Lohse, Timo Schröder und Hinnerk Vedder. Patrick Sutholt ist dagegen wieder im Kader.

Fortuna-Trainer Christopher Muck

Personell stark gebessert hat sich die Personalsituation bei Fortuna Schapdetten. „Nach Plan kann ich wieder an die Seitenlinie wechseln“, sagt Trainer Christopher Muck, der vergangenen Sonntag, beim 1:1 gegen die SG Selm, selbst 90 Minuten auf dem Platz stand, lief und rannte. Diesmal, vor der Partie bei Wacker Mecklenbeck (1:0 in Rinkerode), die am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird, ist die Lage bei der Fortuna wesentlich entspannter. „16 Mann kommen auf jeden Fall mit, vielleicht sogar 17“, so Muck – darunter auch Lukas Willenborg und Sascha Merten, die aber noch Trainingsrückstand hätten.

Wacker Mecklenbeck, Vizemeister der vergangenen Saison in der A 2-Staffel, sei in dieser Spielzeit „eine Überraschungsmannschaft“, meint der Schapdettener Trainer, nicht weniger als elf neue Spieler seien an der Egelshove gelandet. Sicher sei aber: „Das ist eine technisch gute Mannschaft, die will ja auch seit Jahren aufsteigen.“

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