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Reiten: Septemberturnier des RV Appelhülsen

Schleifenjagd am Heitbrink

Appelhülsen

Für viele Reiter herrschte eitel Sonnenschein nach den Platzierungen beim Turnier des RV Appelhülsen. Die Sonne selbst machte sich an den ersten drei Tagen jedoch rar. Was teilweise zu stark ausgedünnten Starterfeldern führte – vor allem am Samstagnachmittag bei den Stilspringen auf M*-Niveau.

Lara Sakakini vom RV Havixbeck-Hohenholte platzierte sich auf Hour beim Zwei-Phasen-Springen der Klasse S* auf dem fünften Platz. Foto: Johannes Oetz

Bis zur schweren Klasse gingen die Prüfungsanforderungen beim Septemberturnier des RV Appelhülsen. Nicht zu hoch für heimische Reiter: So platzierte sich Lara Sakakini vom RV Havixbeck-Hohenholte in einem Zwei-Phasen-Springen auf diesem Niveau nach einem fehlerfreien Ritt mit ihrer Stute Hour auf Rang fünf. Sieger wurde Daniel Oppermann vom RV Nordbögge-Lerche mit Orfee.

Sakakinis Vereinskollegin Leonie Kuhlage holte sich mehrere Schleifen bei Springprüfungen der Klasse M*. Mit Cébion wurde die Havixbeckerin Dritte in einem Stilspringen (Wertnote 8,2), mit Last Knight Lacar Vierte (8,0). Mit Wallach Cébion platzierte sich Kuhlage auch bei einem Springen mit steigenden Anforderungen auf Rang drei. Carlotta Merschformann vom RV Nottuln wurde in einer anderen Abteilung dieser Prüfung nach einem ebenfalls fehlerfreien Ritt mit ihrer Stute Corella Siebte.

Lokalmatadorin Arnhild Lückmann schaffte es mit ihrem Wallach Mahony in einem Stilspringen ebenfalls auf M*-Niveau als Vierte in die Platzierung (7,0). In einer Springprüfung der Klasse L wurde das Paar nach einem fehlerfreien Ritt Dritter.

Ein Stilspringen dieser Klasse schlossen Leonie Kuhlage und Cébion als Zweite ab (8,1). Die Appelhülsenerinnen Frieda-Johanna Spork mit Riccella und Julia Schlerka mit Lucy bekamen beide die Wertnote 7,6 und teilten sich den achten Rang.

Florian Fliß, ebenfalls aus den Reihen des Turniergastgebers, platzierte sich in einer Springpferdeprüfung auf L-Niveau mit Cewin als Fünfter (8,0). Seine Vereinskollegin Kim Marie Winkler schaffte es in einer Dressurpferdeprüfung der gleichen Klasse mit Art of Music als Vierte in die Platzierung (6,5).

Im Dressurviereck sicherte sich Annika Bonmann, ebenfalls vom heimischen RV Appelhülsen, mit Rusticus die Siegerschleife in einer Prüfung auf L*-Niveau (7,1). Nicht die einzige Schleife in dieser Prüfung für die Gastgeber des Turniers: Mit Cnut wurde Bonmann Zweite (7,0), Sandra Böker platzierte sich mit Esta Bien als Fünfte (6,8), und Frieda-Johanna Spork landete mit Riccella auf dem sechsten Rang (6,7).

Großes Pech hatten die Gastgeber vom Reitverein Appelhülsen mit dem Wetter an den ersten drei Turniertagen. Schien in den Wochen davor fast durchgehend die Sonne von einem wolkenlosen Himmel, meldete sich „unpassend“ zum Septemberturnier am Heitbrink der Regen zurück. Was teilweise zu stark ausgedünnten Starterfeldern im Parcours führte.

So nahmen an den beiden Stilspringen der Klasse M* am Samstagnachmittag nur mehr acht beziehungsweise elf Paare teil. Schade – und vollkommen unnötig. Denn kurioserweise hatte der Regen nach dem vorhergehenden zweiten Stilspringen der Klasse L aufgehört, nun blieb es trocken. Zuvor waren bei jener L-Prüfung noch 25 Paare eingeritten. Da werden sich im Nachhinein wohl nicht nur die Veranstalter mächtig geärgert haben . . .

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