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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

SV Bösensell gewinnt das erste Derby in Hohenholte

Baumberge

In der Fußball-Kreisliga A 2 Münster fand das erste Derby zweier Baumberge-Mannschaften statt. Dabei gewann der SV Bösensell bei GS Hohenholte mit 3:2.

Von Theresa van den Berg und Johannes Oetz

Kampf war häufig Trumpf im Derby: Hier kommt Hohenholtes Paul Bay vor Bösensells Oliver Mersmann an den Ball. Foto: Johannes Oetz

Das erste Baumberge-Derby in der Kreisliga A 2 Münster in dieser Saison ging an den SV Bösensell, der sich knapp in Hohenholte durchsetzte. SW Havixbeck und Fortuna Schapdetten wiederum kassierten auswärts Niederlagen.

GS Hohenholte –

SV Bösensell

 2:3

Alle haben auf ein spannendes Derby gehofft, alle haben ein spannendes Derby bekommen. Erst in der 85. Minute gelang dem SV Bösensell der 3:2-Siegtreffer bei GS Hohenholte. „Wir haben uns das Leben zwischendurch selbst schwer gemacht. Nach hinten raus waren wir aber die bessere Mannschaft“, lautete das Fazit von SVB-Trainer Bernd Westbeld. Lukman Atalan auf der anderen Seite war der Meinung, ein Unentschieden wäre durchaus drin gewesen. „Wenn du aber so einfache Fehler machst wie wir, gewinnst du gegen Bösensell nicht.“ In den ersten 20 und in den letzten 20 Minuten zeigten die Bösenseller Jungs was sie können. „Dazwischen haben wir uns etwas einschläfern lassen“, so der SVB-Coach. Das 1:0 erzielte Gufäb Hatam bereits in der achten Minute nach einer Ecke per Kopf. Er war es auch, der kurz vor der Pause das 2:0 hätte machen können. Hatam scheiterte jedoch an GSH-Torhüter Yannick Boonk. Obwohl sich die Gäste für den zweiten Durchgang viel vornahmen, erwischte Hohenholte den besseren Start. Vier Minuten nach Wiederanpfiff fand der Ball durch Mario Boonk den Weg ins Tor. Doch im direkten Gegenzug stellte Bösensell mit einem „überragenden Spielzug“ (O-Ton Westbeld) durch Hatam auf 2:1 (50.). „Das war natürlich super ärgerlich“, sagte Atalan, dessen Truppe damit erneut einem Rückstand hinterherlaufen musste. Neue Sicherheit gab das Ergebnis den Führenden aber nicht. Denn auch Timo Nolte sorgte an diesem Tag für einen Ausgleichstreffer (55.). Während Hohenholte nun mit einigen Chancen an Tim Schölling scheiterte, gelang es den Bösensellern in der Schlussphase, die Partie wieder an sich zu reißen und zum 3:2 durch Marvin Janning zu treffen (85.).

TuS Hiltrup II –

SW Havixbeck

 1:0

Eines ist im Fußball völlig klar: Ohne Offensivaktionen schießt du keine Tore. Und damit ging das Duell zwischen dem TuS Hiltrup II und SW Havixbeck mit 1:0 (1:0) an die Münsteraner. „Wir haben uns eigentlich viel vorgenommen. Am Ende haben jedoch zu viele technische Fehler und Ballverluste dafür gesorgt, dass wir nicht nach vorne gekommen sind. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir richtig schlecht“, fand Havixbecks Trainer Markus Lindner eine einfache Erklärung für die Niederlage. Das Tor des Tages erzielte Hiltrup bereits in der vierten Spielminute, als Qahraman Ahmad nach einer Flanke von rechts zur Führung einschob. Während aufseiten der Habichte nicht viel passierte und sich Lindner schon fast für fehlende Torchancen entschuldigte, zeigten die Gastgeber ein gutes Spiel und hätten mit etwas mehr Geschick im Abschluss durchaus höher gewinnen können.

SC BW Ottmarsbocholt –

Fortuna Schapdetten

  3:0

Im vierten Saisonspiel kassierte Fortuna Schapdetten die zweite Niederlage und ist jetzt Tabellenzwölfter. „Der Sieg der Ottmarsbocholter ist letztlich verdient, denn der Gegner war heute sehr effektiv – und wir nicht“, sagte Fortunas Trainer Christopher Muck, der erneut aufgrund der Personalmisere über 90 Minuten gehen musste. Anfangs sah es noch ganz gut für die Schapdettener aus, die durch Lars Bunge und Simon Stüper früh zu zwei Chancen kamen. Beide Schüsse verfehlten jedoch ihr Ziel. Der Platzherr machte es da besser und ging mit der ersten Chance nach 33 Minuten in Führung. Drei Minuten vor der Pause erhöhten die Blau-Weißen dann auch noch auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel wechselte Muck mit Justin Ziepke und Johannes Aldenhövel frische Offensivpower ein. Doch auch Aldenhövel hatte kein Glück an diesem Spieltag und vergab eine gute Möglichkeit. „Ottibotti“ machte es wieder besser und traf in der 70. Minute zum 3:0-Endstand. „Das war klares Abseits“, sagte Muck, der sich schon aufs Rückspiel freut: „Da haben wir etwas gutzumachen und werden das auch tun.“

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