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Handball: Kreisliga

SW Havixbeck 2 darf nachsitzen

Havixbeck

Die zweite Handballmannschaft von SW Havixbeck hat nun doch noch die Chance, in die Münsterlandklasse aufzusteigen. Im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten erklärt Trainer Martin Drewer, wie es dazu kommen konnte.

Martin Drewer, Trainer der zweiten Mannschaft von SW Havixbeck, würde gerne mit seinem Team noch aufsteigen. Foto: Klaus Schulte

Die Handball-Reserve von SW Havixbeck beendete die Kreisliga-Saison mit 14:10 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Damit sicherte sie sich den Verbleib in der Kreisliga. Diese verliert allerdings an sportlichem Wert. Der Handballkreis Münster richtet nämlich zur nächsten Saison oberhalb der Kreisliga mit der Münsterlandklasse eine neue Spielklasse ein, die eine neue Heimat für die zahlreichen Bezirksliga-Absteiger und die besten zwei Teams aller drei Kreisligen werden soll. Doch nun tut sich für die Schwarz-Weißen doch noch ein Hintertürchen auf. Die Drittplatzierten aller drei Kreisligen spielen den letzten freien Platz für die Münsterlandklasse aus. WN-Mitarbeiter Klaus Schulte sprach mit Havixbecks Trainer Martin Drewer.

Hallo, Herr Drewer, eigentlich wäre jetzt Sommerpause. Und nun das.

Drewer: Tja, wir wollten ursprünglich Zweiter werden und den Aufstieg in die Münsterlandklasse direkt schaffen, aber das hat ja leider nicht ganz geklappt.

Woran lag es?

Drewer: Während der Corona-Pandemie hatten wir einfach zu viele Ausfälle, die nicht zu kompensieren waren. Auch beim Training hatte ich nur selten die komplette Truppe am Start. Am vorletzten Spieltag in Vreden waren sogar nur acht Spieler an Bord. Am Ende können wir noch froh sein, überhaupt Dritter geworden zu sein. Uns saß der SuS Stadtlohn im Nacken. Der TV Vreden 2 und die Nottulner waren ohnehin nicht mehr einzuholen.

Und woher kommt plötzlich die Chance auf den Aufstieg in die Münsterlandklasse?

Drewer: Das weiß ich auch nicht so genau. Offensichtlich ist nach Abschluss aller Spielklassen die Erkenntnis gewachsen, dass noch ein Platz frei ist. Das Angebot nehmen wir gerne an. Wir spielen eine Dreier-Aufstiegsrunde mit Sparta 2 und Neuenkirchen 2. Der Sieger steigt auf.

Ihr letztes Spiel ist schon beinahe vier Wochen her. Womöglich sind einige Spieler längst in Urlaub. Bekommen Sie überhaupt eine Mannschaft zusammen?

Drewer: Auf jeden Fall. Ich habe die Spieler gefragt, ob sie spielen wollen, und alle ziehen voll mit. Lediglich Dominik Leufgen wird beim ersten Spiel fehlen. Maik Wiedemann fällt zudem noch wegen einer Verletzung aus. Ich erwarte 15 Leute zum Training.

Wann geht es los?

Drewer: Wir spielen am Donnerstag (2. Juni, die Red.) um 19.30 Uhr das erste Spiel bei Sparta Münster 2. Die Spartaner haben in ihrer Staffel aus 14 Spielen 20:8 Punkte geholt und sind sehr ernst zu nehmen. Das zweite Spiel gegen den SuS Neuenkirchen 2 steigt dann am Dienstag (7. Juni, die Red.) um 20 Uhr bei uns.

Und wie stehen die Chancen?

Drewer: Wir wollen auf jeden Fall alles geben. Am Ende wird abgerechnet. Drei Punkte dürften zum Aufstieg reichen. Die Münsterlandklasse mit den Absteigern aus der Bezirksliga und den Spitzenteams der Kreisligen ist auf jeden Fall attraktiv.

Und wenn es nicht klappt?

Drewer: Daran denken wir im Moment nicht. Aber ich bleibe so oder so Trainer dieser intakten Truppe. Zur nächsten Saison werden wir auf jeden Fall eine schlagkräftige Mannschaft stellen. Nur Thorsten Lejeune und Lars Fischer werden sich aus Altersgründen zurückziehen. Der Rest macht mindestens noch ein Jahr weiter.

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