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Handball: Kreisliga

SW Havixbeck: Dem Leistungsgefälle trotzen

Havixbeck

SW Havixbeck 2 nimmt in der Siebenergruppe mit 8:6 Punkten derzeit Rang vier ein. Coach Martin Drewer ist mit dem Saisonverlauf nicht gänzlich einverstanden.

Von Klaus Schulte

Trainer Martin Drewer will die schwarz-weiße Zweite möglichst zügig ans rettende Ufer bringen. Foto: Klaus Schulte

Schwarz-Weiß Havixbecks zweite Herrenmannschaft nimmt in der Handball-Kreisliga Münsterland in der Siebenergruppe mit 8:6 Punkten hinter dem punktgleichen SuS Stadtlohn Rang vier ein. Richtig glücklich mit dem Zwischenstand der Dinge ist der Trainer nicht.

Havixbecks Coach Martin Drewer nämlich ist mit dem Saisonverlauf nicht gänzlich einverstanden. „Phasenweise war die Luft raus“, erklärt er und nennt einen Grund, warum der Handballsport nicht mehr bei jedem Spieler an erster Stelle kommt. „Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren.“

Dementsprechend mager sei die Trainingsbeteiligung zuweilen gewesen. Dadurch habe sich die Mannschaft nicht mehr als so schlagkräftig wie zuvor präsentiert. Allerdings war der deutliche Derbysieg am vierten Spieltag in eigener Halle gegen Nottuln schon eine Hausnummer. Zuvor hatten die Havixbecker nur beim SuS Stadtlohn verloren.

Die Havixbecker Zweitvertretung ist eine Mischung aus erfahrenen Spielern und Handball-Neulingen. Solch eine heterogene Trainingsgemeinschaft stellt eine große Herausforderung für jeden Trainer dar: „Um das Leistungsgefälle auszugleichen, erfordert jedes Training eine sorgfältige Planung“, erklärt Drewer. Durch individuelle Trainingseinheiten sei die Mannschaft aber gut zusammengewachsen. „Die Mannschaft hat sich stetig weiterentwickelt“, freut sich der SWH-Trainer. Allerdings gab es in den letzten drei Spielen auch Rückschläge: „Gegen den VfL Ahaus kassierten wir eine deutliche Niederlage, weil wir deren Spielmacher, Stefan Schöler, nicht in den Griff bekamen“, erklärt er. „Aber beim Auswärtssieg in Burgsteinfurt hätte sich die Mannschaft viel besser präsentiert.“

Ungern denkt Drewer an das Derby-Rückspiel in Nottuln zurück. „Da haben wir mit dem Druck nicht umgehen können und verdient verloren“, wertet er.

Insgesamt schaut Drewer aber durchaus positiv in die Zukunft. „Wenn nach der Weihnachtspause hoffentlich alle Spieler wieder voll mitziehen, erwarte ich fünf Punkte aus den nächsten vier Spielen. Dann hätten wir den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach.“ Und ein Wunschziel wohl schon erreicht.

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