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Handball: Bezirksliga

SW Havixbeck feiert ungefähr 25 Minuten

Havixbeck

Vor dem Heimspiel gegen Adler Münster stellt sich Martin Drewer, Trainer des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck, im WN-Interview den Fragen. Der Coach des Tabellenführers glaubt, dass in den nächsten Wochen eine Vorentscheidung im Titelrennen fallen kann.

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Er erwartet einen spannenden Spieltag: Havixbecks Coach Martin Drewer. Foto: Marco Steinbrenner

Für die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck geht es in diesen Tagen Schlag auf Schlag: Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hinrunde am vergangenen Sonntag gegen die DJK Eintracht Hiltrup (25:20) und dem Gewinn der inoffiziellen Herbstmeisterschaft stehen den Schwarz-Weißen richtungsweisende Wochen bevor. WN-Mitarbeiter Marco Steinbrenner sprach vor dem Heimspiel am kommenden Sonntag (22. Januar) um 18 Uhr in der Baumberge-Sporthalle gegen den Tabellenvierten Adler Münster mit SWH-Trainer Martin Drewer.

Wie lange haben Sie mit Ihrer Mannschaft nach der Hiltrup-Partie noch die Übernahme der Tabellenspitze gefeiert?

Drewer: Ungefähr 25 Minuten würde ich sagen, denn das Spiel vorher war sehr anstrengend. Natürlich haben wir uns gefreut. Aber die Partie hatten die Jungs doch sichtlich in den Knochen.

Elf Siegen stehen nur zwei Niederlagen gegenüber: Wie weit ist Ihr Team von der Landesliga entfernt?

Drewer: Noch genau 13 Spiele.

Der nächste Gegner kommt wieder aus Münster. Diesmal sind es die Adler-Träger, die aus den vergangenen sechs Spielen elf Punkte geholt und bislang auswärts erst eine Niederlage kassiert haben . . .

Drewer: Wir treffen auf eine schwer zu spielende Mannschaft um den ehemaligen Havixbecker Trainer Thorsten Korfsmeier, der natürlich einen Großteil meines Teams noch kennt. Aber auch mir ist unser nächster Gegner bekannt, der im Rückraum gut besetzt ist und schnelle Spieler in seinen Reihen hat.

Wie soll es gelingen, dass am Sonntag der achte Heimsieg in Serie eingefahren wird?

Drewer: Wir müssen versuchen, das Tempospiel des Gegners zu unterbinden. Außerdem gilt es, die Konzentration hochzuhalten, gut in der Abwehr zu arbeiten und eine hohe Abschlussqualität an den Tag zu legen.

Müssen Sie auf Spieler verzichten?

Drewer: Voraussichtlich wird Max Beumer aufgrund seines Ski-Urlaubs fehlen.

Eine Frage zum Abschluss: Was machen Sie eigentlich am 13. Mai gegen 21 Uhr?

Drewer: Hoffentlich bin ich dann nach dem letzten Saisonspiel in Hiltrup auf einer spontan aus dem Boden gestampften Meisterfeier. Aber vielleicht ist der Titelkampf auch schon vorher entschieden. Die nächsten Wochen sind sehr wichtig. Am Wochenende kann auch schon eine Vorentscheidung fallen, denn unsere Mitkonkurrenten Roxel und Warendorf stehen vor schweren Auswärtsspielen in Lengerich sowie Ascheberg. Aber auch auf uns wartet mit Adler ein ganz dicker Brocken.

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