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Handball-Bezirksliga – Mit Coesfeld noch ein Hühnchen zu rupfen

SW Havixbeck hat keine guten Erinnerungen

Havixbeck

Es gibt Spiele, an die erinnert man sich gerne – an andere weniger. Letzteres gilt für das Hinspiel der Bezirkliga-Handballer von SW Havixbeck bei der DJK Coesfeld. Jetzt kommt es zum Wiedersehen.

Marco Steinbrenner

Noch nicht durch: Christopher Wiesner zwingt seine Hand-OP weiterhin zum Zuschauen. Gegen Coesfeld wird er sein Team vom Seitenrand anfeuern. Foto: Marco Steinbrenner

„Weihnachten ist vorbei. Das Dreikönigsturnier ist vorbei. Jetzt kann die Rückrunde beginnen“, sagt Martin Drewer, Trainer des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck, vor dem ersten Meisterschaftsspiel im Jahr 2016. Am Sonntag (10. Januar) gibt um 18 Uhr die DJK Coesfeld-VBRS ihre Visitenkarte in der Baumberge-Sporthalle ab.

Das Nachbarschaftsduell hat in der Vergangenheit immer für Spannung gesorgt. „Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden“, verrät der SWH-Coach. „Zwei Zähler wären natürlich noch besser. Und wenn Coesfeld am Ende die stärkere Mannschaft war und wir verloren haben, ist das auch in Ordnung.“

Doch zuvor wollen die Schwarz-Weißen als Tabellenelfter (8:18 Zähler) dem Sechstplatzierten (16:10) einen heißen Tanz auf dem Parkett liefern. Der dritte Platz am vergangenen Samstag beim eigenen Dreikönigsturnier (DKT) hat der Drewer-Sieben noch einmal Selbstvertrauen gegeben. Bis zum 31. Januar stehen drei Heimspiele und nur eine Auswärtspartie auf dem Programm. „Wir wollen aus diesen vier Begegnungen fünf Punkte holen. In der Hinrunde waren es nur deren drei“, erinnert sich Drewer.

SWH-Coach Martin Drewer

An das Hinspiel denkt der Havixbecker Übungsleiter nicht so gerne zurück. Neben der Niederlage (29:34) sah er zwei Schiedsrichter, „die die harte Coesfelder Gangart haben durchgehen lassen“. Sieben schwache Minuten der damaligen Gäste reichten zum Start aus, um mit leeren Händen aus der Kreisstadt abzureisen. Durch eine „gute Abwehrleistung“ soll der Grundstein gelegt werden, um erfolgreich in die zweite Saisonhälfte zu starten. Den Gegner hält Martin Drewer allerdings für „extrem gefährlich. Wir müssen uns auf die robuste Spielweise einstellen.“

David Weiper befindet sich im Urlaub und steht nicht zur Verfügung. Christopher Wiesner, der aufgrund seiner Hand-Operation beim DKT nur für die Ausführung der Siebenmeter auf der Platte stand, wird ausschließlich als Zuschauer in der Halle sein. „Es wäre schön, wenn er uns am 31. Januar gegen die dritte Mannschaft aus Emsdetten wieder zur Verfügung stehen würde“, hofft Drewer.

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