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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Hinrunde mit Höhen und Tiefen: Interview mit SW Havixbeck-Coach Lindner

Havixbeck

Als Tabellenzehnter hat SW Havixbeck das erste halbe Jahr nach dem Staffelwechsel abgeschlossen. Coach Markus Lindner zieht eine gemischte Bilanz.

Tobias Harke (r.) Foto: Johannes Oetz

Als Tabellenzehnter haben die Fußballer von SW Havixbeck das erste halbe Jahr nach dem Staffelwechsel abgeschlossen. Die Staffel A 3 Münster wurde bekanntlich aufgelöst, die Schwarz-Weißen kicken nun in der A 2. Fünf Siege, vier Remis und acht Niederlagen verbuchte das Team von Markus Lindner in den ersten 17 von 30 Saisonspielen. Der Coach zieht im Interview eine gemischte Bilanz.

Sind Sie mit dem bisherigem Abschneiden zufrieden?

Lindner: Die Hinrunde hatte Höhen und Tiefen. Die Vorbereitung war einfach nicht gut. Dafür sind wir relativ gut in die Saison gestartet und haben uns am Anfang davon ein wenig blenden lassen. Nach der Negativserie haben wir gegen Schapdetten und Hohenholte gepunktet und sind damit wieder zurückgekommen. Insbesondere die Niederlagen gegen die Mannschaften, die unter uns stehen, schmerzen. Ein paar Punkte hätten es durchaus sein können. Letztendlich stehen wir über dem Strich und das bleibt auch das Ziel.

Wie lauten nach der Hinrunde die Bilanzen hinsichtlich Heim- und Auswärtsspielen?

Lindner: Die Bilanz ist relativ ausgeglichen. Bei Heimspielen sind wir sicherlich etwas stärker unterwegs, aber unsere Bilanz in der Ferne ist auch nicht schlecht.

Sind Sie mit Defensive und Offensive zufrieden?

Lindner: In der Offensive, gerade in den ersten Spielen, haben wir einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Daran arbeiten wir permanent, so dass wir uns da weiter verbessern. Aber das Defensivverhalten muss eindeutig besser werden. Wir spielen zu selten zu null. Alle Spieler müssen defensiv denken. In den letzten Spielen sind wir dann auch deutlich defensiver aufgetreten als noch zu Beginn der Serie. Daran werden wir in der Vorbereitung definitiv weiter arbeiten.

Trainer Markus Lindner

Wie haben sich Ihre Neuzugänge integriert?

Lindner: Wenn ich auf den Kader der letzten Spiele schaue, sind da nicht viele Neuzugänge zu nennen. Mit der Entwicklung der jungen Spieler wie Jonas Lülf, Ruben Schmitz oder auch Jonas Harmann, um nur einige zu nennen, bin ich zufrieden. Aber es gibt auch immer wieder Spieler, die einfach zu schnell den Kopf in den Sand stecken. Das ist ein Lernprozess, durch den ein Spieler mal durch muss, wenn er nicht zum Zuge kommt oder gar kritisiert wird.

Gibt es einen Spieler der bisherigen Saison?

Lindner: Ich möchte da keinen einzelnen Spieler hervorheben. Wir treten immer als Team auf und wissen um die Schwere der Aufgabe. Die meisten Spieler haben einen Schritt nach vorne gemacht.

Gibt es einen Pechvogel?

Lindner: Einen einzelnen Pechvogel haben wir nicht gehabt. Für jeden Spieler, der sich verletzt, ist es immer Pech.

Ein Blick voraus auf das Ende der Winterpause: Kehren Verletzte zurück?

Lindner: Unsere Neuseelandurlauber Jonas Harmann, Moritz Hürländer und Ruben Schmitz kehren pünktlich zur Rückrunde zurück. Tobias Harke wird dann auch wieder dabei sein, und ich hoffe, dass Johannes Franke nach langer Verletzung wieder ins Team zurückkehrt.

Was geht noch in dieser Saison?

Lindner: Es geht für uns ausschließlich um den Klassenerhalt. Bei drei Absteigern steckt die halbe Liga in Abstiegsgefahr. Und hinter uns in der Tabelle stehen mit Roxel und Hiltrup noch zwei zweite Mannschaften, die mit Sicherheit da unten noch rauskommen werden. Jedes Spiel ist ab sofort ein Endspiel.

Wann wird das Training wieder aufgenommen?

Lindner: Wir fangen am 19. Januar wieder mit der Vorbereitung an. Testspiele absolvieren wir gegen GW Hausdülmen (22. Januar/Heimspiel), TuS Laer (29. Januar/H), Turo Darfeld (2. Februar/H), Arminia Appelhülsen (5. Februar/Auswärtsspiel), VfL Billerbeck (11. Februar/A) und gegen FC Nordwalde (14. Februar/A). Alle Anfragen zu Hallenturnieren habe ich abgelehnt.

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