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Fußball: Kreisliga A2 Münster

SW Havixbeck möchte zurück in die Erfolgsspur

Baumberge

Zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele bestreiten die vier Mannschaften aus den Baumbergen in der Fußball-Kreisliga A2 Münster am Sonntag. Alle Partien werden um 15 Uhr angepfiffen.

Von Johannes Oetz

Schapdettens Patrick Heumann ist im Moment richtig Foto: Johannes Oetz

Zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele bestreiten die vier Mannschaften aus den Baumbergen in der Fußball-Kreisliga A2 Münster am Sonntag. Alle Partien werden um 15 Uhr angepfiffen.

SW Havixbeck – TuS Ascheberg

Die Formkurve der Habichte zeigt vor dem Heimspiel klar nach unten. Für Trainer Markus Lindner ist der Grund schnell gefunden: „Wir haben im Moment zu viele Urlauber und Verletzte. Hinzu kommen jetzt auch noch unsere Australien-Fahrer Ruben Schmitz und Jonas Harmann, die bis zum Ende der Hinrunde fehlen werden. Wir haben gerade eine schwierige Phase, die wir gemeinsam durchstehen müssen.“ Die Ascheberger rissen bislang aber auch noch keine Bäume aus und sind Tabellenachter. Mit einem Punktgewinn könnten die Schwarz-Weißen nach drei Niederlagen in Folge den Abwärtstrend zumindest vorerst stoppen.

Fortuna Schapdetten – GW Albersloh

Fortuna-Trainer Christopher Muck kann überhaupt nicht einschätzen, was auf ihn und seine Mannschaft am Sonntag zukommt: „Albersloh ist Siebter und hat, wie wir, bisher sieben Punkt geholt.“ Wenn seine Mannschaft allerdings einen guten Tag erwische, dann könne sie jeden Gegner schlagen. „Und an einem schlechten Tag können wir gegen jeden verlieren.“ Drei Spieler der Fortunen sind momentan allerdings sehr gut drauf und verhindern damit ziemlich sicher, dass es ganz schlechte Tage in Schapdetten gibt. „Patrick Heumann ist läuferisch extrem stark und läuft auf der 6 alles ab. Außerdem ist Kapitän Tom Schlichtmann wieder dabei und verleiht der Innenverteidigung Stabilität. Und vorne ist Simon Stüper sehr gefährlich, auch wenn er vergangene Woche mehr als ein Tor hätte erzielen müssen“, so Muck. Vielleicht hat sich „Stü junior“ noch das ein oder andere Törchen für Albersloh aufbewahrt.

SG Selm – SV Bösensell

Der SV Bösensell ist zwar als Tabellenzweiter im Soll, hat aktuell aber Verletzungssorgen. Gufäb Hatam wurde am Montag erfolgreich an der Achillessehne operiert, wird aber für den Rest der Saison ausfallen (wir berichteten). Till Leifken zog sich im Derby gegen Havixbeck eine Bänderverletzung zu, die ihm wohl eine mehrwöchige Pause einbringt. Besser sieht es wenigstens bei den in der Vorwoche ebenfalls verletzt ausgeschiedenen Patrick Sutholt und Marvin Janning aus. „Patrick hat einen Schlag aufs Knie bekommen und konnte diese Woche wieder trainieren. Marvin hat sich zwar eine schmerzhafte Bänderverletzung zugezogen, für ihn besteht aber Hoffnung, dass er auflaufen kann“, berichtet SVB-Trainer Bernd Westbeld. Das wäre in der Tat gut für die Bösenseller, die nämlich beim starken Tabellenvierten SG Selm antreten müssen. „Selm hat zuletzt 14 Tore in zwei Spielen erzielt. Die SG hat ein sehr gutes Umschaltspiel mit hohem Tempo. Doch auch wir haben noch kein Spiel verloren und sind selbstbewusst“, so Westbeld.

Wacker Mecklenbeck – GS Hohenholte

Eigentlich haben die Hohenholter keine Chance . . . doch die wollen sie nutzen. Die Gelb-Schwarzen gastieren beim Titelfavoriten Nummer 1, Wacker Mecklenbeck. Der Gastgeber hat seine fünf Spiele bislang souverän gewonnen und ein Torverhältnis von 15:1. Hohenholte wiederum ist Tabellenelfter und kassierte in der Vorwoche eine 1:7-Klatsche gegen die SG Selm. „Natürlich wird das sehr schwer und natürlich sind wir Außenseiter. Vielleicht unterschätzt uns der Gegner aber auch. Eine solche Vorstellung wie gegen Selm wollen wir jedenfalls nicht noch einmal abliefern“, sagt GSH-Trainer Lukman Atalan. Ein wenig hofft man in Hohenholte auch darauf, dass Mecklenbeck im Pokalfight gegen Westfalia Kinderhaus am Donnerstagabend Kräfte gelassen hat. Erst im Elfmeterschießen setzte sich der Westfalenligist mit 9:8 durch. Nach 90 Minuten hatte es noch 0:0 gestanden. „Wir wollen uns jedenfalls nicht 90 Minuten lang nur hinten reinstellen. Nur wer mutig ist, kann auch etwas reißen“, so Atalan, der froh ist, dass Stürmer Stefan Waltring in den Kader zurückkehren wird.

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