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Handball: Bezirksliga Münster

SW Havixbeck nicht mehr Erster

havixbeck

Einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft haben die Spieler des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck einstecken müssen: Das Team von Trainer Martin Drewer kam bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt nicht über ein 23:23 (14:11)-Unentschieden hinaus.

Marco Steinbrenner

Havixbecks Torhüter Thomas Jürgens hatte Pech, dass er bei zwei Rückhandwürfen den Ball erst sehr spät sah. Foto: Johannes Oetz

Einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga haben die Spieler des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck einstecken müssen: Das Team von Trainer Martin Drewer kam bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt nicht über ein 23:23 (14:11)-Unentschieden hinaus.

Für die Gastgeber war es im vierten Rückrundenspiel der erste Punktgewinn. Die Schwarz-Weißen verloren durch das Remis die Tabellenführung an den BSV Roxel, der sich vor heimischem Publikum mit 39:33 gegen die HF Reckenfeld/Greven 05, nächster Havixbecker Gegner am kommenden Sonntag (19. Februar), durchsetzte.

„Wir waren nicht mit dem 100-prozentigen Biss dabei“, fand Drewer nach der Begegnung schnell einen Grund, warum die Siegesserie nicht fortgesetzt werden konnte. „Insgesamt war bei uns zu wenig Pfeffer im Spiel. Die Jungs haben nicht das gezeigt, was sie können.“

Bis vier Minuten vor dem Ende lag der Titel-Mitfavorit noch mit 23:21 vorne, als Alexander Kramm mit zwei Rückhandwürfen für den Endstand sorgte. SWH-Torhüter Thomas Jürgens, der zu diesem Zeitpunkt zwischen den Pfosten stand, sah den Ball in beiden Aktionen erst sehr spät und konnte nicht mehr reagieren.

Die Gäste mussten kurzfristig auf Kreisläufer Moritz Albers verzichten, der aufgrund von Knieproblemen nicht mitwirken konnte. „Der Ausfall war für uns sowohl im Angriff als auch in der Deckung eine Schwächung und konnte nicht adäquat kompensiert werden“, sagte Drewer. Vertreter David Weiper habe seine Sache trotzdem „gut gemacht“.

Nach 15 Minuten und einer anscheinend beruhigenden 9:3-Führung deutete vieles auf den nächsten Havixbecker Erfolg hin. „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben konzentriert gespielt.“ Das änderte sich jedoch anschließend, wenngleich bis zur Pause immer noch ein Drei-Tore-Vorsprung (14:11) mit in die Kabine genommen werden konnte.

Nach dem Wiederanpfiff stellte HSG-Coach Volker Hollenberg die Deckung auf ein 5:1-System um. Christopher Kleibolt engte fortan immer wieder die Wege von Christopher Wiesner oder David Brinkgerd ein. „Wir haben zu viele Fahrkarten geworfen und waren über die beiden Außenpositionen nicht gefährlich“, haderte Martin Drewer. Und trotzdem reichte es bis vier Minuten vor dem Abpfiff noch zu einer 23:21-Führung, ehe Oliver Sevenich im Kasten der Gastgeber über sich hinauswuchs und maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Partie mit einer Punkteteilung endete.

SWH: J. Beumer (8), M. Beumer (3), Brinkgerd (3), Wiesner (3), Schürmann (3), Weiper (2), Steens (1).

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