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Handball: Münsterlandliga

SW Havixbeck reist zum Kellerduell nach Ascheberg

Havixbeck

Am Freitag (16. Januar) reist das Team von SW Havixbeck zum Nachholspiel bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Die Gastgeber haben in elf Spielen erst einen Punkt geholt. Doch SWH-Trainer Florian Schulte warnt ausdrücklich vor der HSG – und das aus gleich mehreren Gründen.

-chrb-

Auf Jonas Lügering (r.) müssen die Havixbecker heute verzichten. Der Rückraumspieler laboriert an einem Bänderriss. Foto: Johannes Oetz

Vor der Weihnachtspause müssen die Handballer von SW Havixbeck noch einmal ran. Am heutigen Freitag reist die Mannschaft zum Nachholspiel bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, Anwurf ist um 20 Uhr.

Es ist das Kellerduell der Münsterlandliga. Die Schwarz-Weißen sind Vorletzter, mit 6:16 Punkten auf dem Konto. Noch schlechter steht die HSG da, in elf Spielen hat sie erst einen Punkt geholt.

Ein wesentlicher Grund für die Misere der Ascheberger ist, dass sie aufgrund mehrerer Langzeitverletzter von Spiel zu Spiel ohne etatmäßige Rückraumspieler auflaufen müssen. So geht die Sieben von HSG-Trainer Jörg Kriens in jede Partie als krasser Außenseiter.

Diesmal sei das jedoch nicht so, sagt Havixbecks Trainer Florian Schulte. Denn er hat vor dem Kellerduell das gleiche Problem wie sein Kollege Kriens. Den Gästen fehlen heute gleich drei Rückraumspielspieler, voraussichtlich sogar vier. Jonas Lügering hat sich in der Partie gegen Kattenvenne/Lengerich einen Bänderriss zugezogen, Bastian Rinklake einen Muskelfaserriss. Maik Mense ist beruflich verhindert. Fraglich ist darüber hinaus der Einsatz des gesundheitlich angeschlagenen Christopher Wiesner.

Dass die Schwarz-Weißen trotz der fünf Punkte Differenz in der Tabelle heute nicht als Favorit in Ascheberg auflaufen, liegt jedoch nicht nur an der „ausgeglichenen“ Personallage. Die HSG spielt in der eigenen Halle ohne Harz. Und: Die Ascheberger kassierten zwar bisher, mit Ausnahme eines Remis‘, fast zuverlässig Niederlage um Niederlage. Dabei verkauft die Kriens-Sieben ihre Haut aber ebenso zuverlässig sehr teuer.

Zuletzt gegen die HF Reckenfeld/Greven. Ascheberg lag mit 7:13 zurück und startete dann eine Aufholjagd. Beim Stand von 28:33 fünf Minuten vor Schluss war die Sache gelaufen. Das Endergebnis: 31:33. „Wir hatten den Willen noch etwas zu reißen“, erklärte Spieler Alex Kramm die ungebrochene Moral seiner Truppe. Hätte man die ersten zehn Minuten nicht „verschlafen“, hätte man auch gewinnen können.

Die Leistung der Ascheberger hat auch Florian Schulte zur Kenntnis genommen, er spricht von einem „beachtlichen Ergebnis“. Und: „Wir werden kämpfen müssen. Wenn wir nicht die richtige Einstellung aufs Parkett bringen, werden wir die erste Mannschaft sein, die gegen Ascheberg verliert.“

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