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Handball: Landesliga

SW Havixbeck reist zur „besten Mannschaft“

Havixbeck

„Das wird ein interessantes Spiel“, blickt Florian Schulte, Trainer des Handball-Landesligisten SW Havixbeck, dem Gastspiel beim TSV Ladbergen mit Spannung entgegen. Die Partie steigt am Sonntag (5. Dezember) in Ladbergen.

Von Klaus Schulte

Auch ihn erwartet in Ladbergen kein Sonntagsspaziergang: Havixbecks Linkshänder Julian Hölscher. Foto: Klaus Schulte

„Das wird ein interessantes Spiel“, blickt Florian Schulte, Trainer des Handball-Landesligisten SW Havixbeck, dem Gastspiel beim TSV Ladbergen mit Spannung entgegen. Die Partie steigt am Sonntag (5. Dezember) um 18 Uhr in der Rottarena in Ladbergen. „Hoffentlich wird die Partie nicht noch abgesagt“, blickt Schulte mit Sorge auf die sich weiter zuspitzende Coronapandemie. „Einige Handball-Verbände haben die Saison bereits unterbrochen“, weiß der Havixbecker Übungsleiter.

Vor der Saison hatte der Handballlehrer die Gastgeber als ersten Aufsteiger genannt. Allerdings ist der TSV mit derzeit 7:5 Punkten nur schwer aus den Startlöchern gekommen. Es gab Niederlagen gegen den 1. HC Ibbenbüren und den SC Münster 08. Dann folgte die Trennung vom Trainer Björn Hartwig. Unter dem neuen Coach Dirk Eichler reichte es beim SV Vorwärts Gronau zuletzt nur zu einer Punkteteilung. „Wir werden uns am Sonntag mit der vielleicht besten Mannschaft der Landesliga messen“, bleibt Schulte bei seiner Meinung.

Die Heidedörfer haben vor der Saison noch einmal aufgerüstet und damit ihren Anspruch auf den Aufstieg untermauert. Mit Thies Hülsbusch (SC Westfalia Kinderhaus) und Jannik Wortmann (TuS Brockhagen) haben sich zwei weitere Linkshänder zu Robin Dellbrügge gesellt. Am Kreis wechseln sich Jan Rotert (Westfalia Kinderhaus) und Henning Schrief (PSV Recklinghausen) ab. „Auf Hülsbusch müssen wir uns besonders konzentrieren“, weiß der SWH-Coach. „Er ist Denker und Lenker im Spiel des TSV Ladbergen und geht oft Eins-gegen-Eins.“

Mit 8:4 Punkten sind die Havixbecker gut in die Saison gestartet und rangieren gemeinsam mit dem TV Vreden auf Rang zwei. „Wir müssen uns in der Deckung schnell bewegen und konzentriert arbeiten“, wünscht sich Schulte ein anderes Auftreten seiner Mannschaft als unlängst beim 1. HC Ibbenbüren. „Wenn wir die Hälfte der dort gemachten Fehler abstellen, wird es ein Spiel auf Augenhöhe“, ist er sich sicher. „Im Tempohandball über die erste und zweite Welle tun sich beide Mannschaften nicht viel“, sieht er hier keine Vorteile für die eine oder andere Mannschaft. Sein Team müsse, wenn es etwas Zählbares mitnehmen wolle, aus dem gebundenen Spiel heraus punkten, indem es breit angreife und sich immer wieder gute Schussmöglichkeiten erarbeite. 

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