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Handball: 20:28 (10:14)-Niederlage in Gronau

SW Havixbeck verliert das Spiel und Schmidt

Havixbeck

Der Saisonauftakt der Havixbecker Landesliga-Handballer beim SV Vorwärts Gronau ging völlig daneben. Mit einer 20:28 (10:14)-Klatsche traten sie die Rückreise aus der Grenzstadt an. Außerdem mussten die Schwarz-Weißen einen Schock verkraften.

Von Klaus Schulte

Joshua Schmidt verletzte sich bei einem Zweikampf so sehr, dass ein Notarzt gerufen werden musste. Danach war für die Havixbecker der Ausgang Foto: Klaus Schulte

Der Saisonauftakt der Havixbecker Landesliga-Handballer beim SV Vorwärts Gronau ging völlig daneben. Mit einer deutlichen 20:28 (10:14)-Klatsche traten die Schwarz-Weißen die Rückreise aus der Grenzstadt an. Dabei geriet das Endergebnis jedoch völlig zur Nebensache, denn die Begegnung wurde von einer schweren Verletzung von Joshua Schmidt überschattet.

Bei einer Abwehraktion prallte der Havixbecker Rückraumspieler zu Beginn der zweiten Hälfte unglücklich mit einem Gegenspieler zusammen und zog sich eine schwere Schulterverletzung zu. Während er am Spielfeldrand vom herbeigerufenen Notarzt behandelt wurde, lief das Spiel weiter. „Von da an war das Ergebnis nur noch Nebensache“, erklärte SWH-Trainer Florian Schulte. „Die Mannschaft war geschockt. Wir wünschen uns jetzt alle, dass Joshua bald wieder fit wird.“

Die Havixbecker waren zunächst ohne Lügering und Schmidt angereist, Letzterer stieß erst zur Pause zur Mannschaft. Doch die lag zu diesem Zeitpunkt gegen eine engagiert auftretende Truppe aus der Grenzstadt bereits mit 10:14 im Hintertreffen. „Schon beim Aufwärmen war zu erkennen, dass keine große Liebe zwischen unseren Spielern und dem Spielgerät aufkommt“, berichtete Florian Schulte angesichts der Tatsache, dass in Gronau Harzverbot herrscht. Mit dem schlüpfrigen Ball hatten die Habichte so ihre Probleme. Besonders aus dem Rückraum gelang kaum ein präziser Wurf. Der Keeper der Gastgeber durfte sich daher in Steilpässen üben. „Weit über die Hälfte der Gegentreffer haben wir über die erste Welle kassiert“, ärgerte sich Havixbecks Trainer über die katastrophale Wurfausbeute. „Uns blieben aus diesem Grund nur zwei Optionen: Tempospiel und Zweikämpfe. Aber auch da waren wir nicht sonderlich erfolgreich“, führte er weiter aus.

In der Halbzeit musste er deutliche Worte an die Mannschaft richten. Als der inzwischen zum Team gestoßene Joshua Schmidt zum 11:14 traf, keimte im Lager der Schwarz-Weißen wieder Hoffnung auf. Doch schon zwei Minuten später war es mit der Euphorie vorbei, als der Notarzt gerufen werden musste. So wiederholte sich das Resultat der ersten Hälfte und die Havixbecker mussten geschlagen die Heimreise antreten.

„Gronau war deutlich heißer. Insofern geht der Sieg auch völlig in Ordnung“, flüchtete sich Florian Schulte nicht in Ausreden. „Wir sind schon selbst Schuld: Keine Schüsse aus dem Rückraum, keine gewonnenen Zweikämpfe und kein Tempospiel. Dann gibt es eben auch keine Punkte.“

Spät am Abend meldete sich Joshua Schmidt, dessen Schulter eingerenkt wurde, dann bei seiner Mannschaft. Wie lange er ausfallen wird, stand gestern noch nicht fest.

SWH-Tore:

Ruben Weltmann (5/2), Johannes Beumer (4), Julian Hölscher (3), Max Beumer (2), Lovis Stumpe (1), Christopher Wiesner (1), Joshua Schmidt (1), Julian Steens (1), Lukas Bexten (1) und Moritz Albers (1).

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