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Handball: Landesliga

SW Havixbeck verliert Spitzenspiel klar

Havixbeck

Das war so nicht zu erwarten gewesen: Eine deutliche Niederlage im Schlagerspiel musste am Samstagabend SW Havixbeck in der Handball-Landesliga hinnehmen.

Von Johannes Oetz

Jonas Lügering musste in Ibbenbüren auf der linken Seite aushelfen, da Ruben Weltmann und Julian Steens nicht zur Verfügung standen. Foto: Klaus Schulte

Bei Spitzenreiter 1. HC Ibbenbüren erwischten die Schwarz-Weißen einen rabenschwarzen Tag und verloren mit 25:36 (12:17).

„Der Sieg der Gastgeber geht auch in der Höhe in Ordnung. Für ein Spitzenspiel kamen wir heute nicht als Gegner in Frage. Das Spitzenspiel ist ausgefallen“, erklärte Havixbecks enttäuschter Übungsleiter Florian Schulte. Als Entschuldigung ließ er auch nicht die personellen Probleme der Gäste gelten. „Auch die Ibbenbürener konnten nicht ihre beste Formation aufbieten. Daran hat es nicht gelegen.“

Die Havixbecker mussten kurzfristig neben Ruben Weltmann auch auf Julian Steens verzichten, den ein Magen-Darm-Infekt außer Gefecht gesetzt hatte. Jonas Lügering wurde daher von seinem Trainer auf die verwaiste linke Seite beordert.

Es lag indes nicht an dieser Umstellung, dass die Schulte-Schützlinge nicht in die Partie fanden. Während der HCI von Beginn an konzentriert und frisch wirkte, unterliefen den Handballern aus den Baumbergen zahlreiche leichte Fehler. „Bei unseren ersten zehn Angriffen haben wir bestimmt sieben Fehlpässe gespielt und Ibbenbüren damit einfache Tore gestattet. Irgendwie waren wir nicht mit 100 Prozent bei der Sache“, analysierte Florian Schulte.

Über 2:0, 7:3 und 11:8 setzte sich der in der Abwehr starke Hausherr mit seinem sehr guten Torhüter bis zum 17:12-Pausenstand ab.

Nach dem Wiederbeginn wollten die Schwarz-Weißen eigentlich schnell den Anschluss schaffen. Doch das Gegenteil war der Fall: Erneut eine Vielzahl leichter Fehler und einige Pfostenschüsse sorgten dafür, dass Ibbenbüren auf 20:12 davonzog. Über 25:16 und 30:20 brachte der HCI die beiden Punkte mit 36:25 mühelos ins Ziel. Florian Schulte übte sich abschließend in Galgenhumor: „Lieber einmal mit elf Toren verlieren, als elf Mal mit einem.“

Am kommenden Sonntag (14. November) genießen die Schwarz-Weißen wieder Heimrecht. Zu Gast ist dann mit dem TV Kattenvenne ein Team aus dem Tabellenmittelfeld, das am Samstag vor eigenem Publikum den SV Vorwärts Gronau knapp mit 27:26 besiegte.

Tore: Wiesner (7/2), J. Beumer (6), M. Beumer (5), Lügering (3), Bexten (3) und Leusmann (1).

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