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Handball: Bezirksliga

TV Vreden triumphiert bei SW Havixbeck

Havixbeck

Die Bezirksliga-Handballer des TV Vreden gingen bei SW Havixbeck nicht zimperlich mit ihren Gegenspielern um und gewannen mit 32:24. Durch diesen Sieg stehen sie nun in der Aufstiegsrelegation.

Klaus Schulte

Die harte Vredener Abwehr setzte Jan-Philipp Schürmann arg zu. Der Havixbecker musste zwischenzeitlich an der Wurfhand behandelt werden. Foto: Klaus Schulte

Die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck wollten im letzten Saisonspiel, noch dazu in eigener Halle, gegen den TV Vreden den Positivtrend fortsetzen und so das Zünglein an der Waage im Kampf um den Relegationsplatz spielen. Vreden benötigte in der Baumberge-Halle nämlich mindestens einen Punkt, um nicht noch von der HSG Hohne/Lengerich abgefangen zu werden. Am Ende hieß es 32:24 für die Gäste, die damit gegen die SG Sendenhorst und den CVJM Rödinghausen 2 um den letzten freien Platz in der Landesliga spielen dürfen.

Die Havixbecker, durch den Ausfall von Jonas Lügering (Schulter) und Frederic Leusmann (Bänderdehnung) stark gehandicapt, starteten nervös und trafen alles, nur nicht das Tor. Erst nach sieben Minuten musste Vredens großartiger Torhüter Julian Wenning erstmals hinter sich greifen. Das 1:5 bildete die Initialzündung für eine Aufholjagd, die in eine 7:6-Führung mündete.

Doch Vredens Trainer Frank Steinkamp stellte um und beorderte seinen Rekordtorschützen, Julius Jetter, in die Rückraummitte. Noch ehe SWH-Coach Martin Drewer eingreifen konnte, hatte Jetter seine Farben wieder in Führung gebracht. Unterdessen kühlten Christopher Wiesner und Kapitän Jan-Philipp Schürmann ihre Blessuren an der Wurfhand, die sie sich gegen die sehr harte TV-Abwehr zugezogen hatten. Für Wiesner war die Begegnung damit frühzeitig zu Ende. So hatte der TV Vreden leichtes Spiel, den Vorsprung auszubauen, denn Drewer musste die Mannschaft umstellen. Er ließ Jetter in Manndeckung nehmen, doch die clever spielenden Gäste fanden nun immer häufiger ihren Kreisläufer Hermann Frintrop. Mit einem 10:15-Rückstand ging es die Kabine.

Im zweiten Abschnitt konnten die Schwarz-Weißen das Steuer trotz aller Anstrengungen nicht mehr herumreißen. Beim 14:18 durch den inzwischen zurückgekehrten Schürmann keimte so etwas wie Hoffnung auf, doch der einzige verworfene Siebenmeter durch Thorsten Lejeune und das Auslassen einer Großchance durch Schürmann nutzte Vreden zu Kontern und zur Vorentscheidung.

„Wir waren nicht schlecht, aber der letzte Pass wurde häufig zu schlampig gespielt“, analysierte Martin Drewer und gratulierte fair: „Vreden hat verdient gewonnen. Die Mannschaft ist hervorragend besetzt.“ Sein Team verteidigte der Coach: „Mit Christopher Wiesner fehlte ein wichtiger Stratege. Außerdem haben wir mit dem schmalen Kader konditionelle Probleme bekommen. Anders kann ich mir die zahlreichen Fahrkarten und technischen Fehler nicht erklären.“

Tore: Max Beumer (6), Johannes Beumer (5), Christian Mühlenkamp (3), Thorsten Lejeune (3/3), David Weiper (2/1), Jan-Philipp Schürmann (1), Florian Mühlenkamp (1), Moritz Albers (1), Julian Steens (1), Philipp Wolfert (1).

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