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Handball: Bezirksliga Münster

Wer hat bei SW Havixbeck den Stecker gezogen?

Havixbeck

Am dritten Spieltag hat es die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck erwischt. Das Team von Trainer Martin Drewer kassierte nach zwei Siegen zuvor die erste Saisonniederlage. Bei der Warendorfer SU unterlagen die Schwarz-Weißen mit 26:30 (15:9) und fielen in der Tabelle vom dritten auf den vierten Platz zurück.

Marco Steinbrenner

45 Minuten lang kaum zu bremsen: Max Beumer. Aber auch der Havixbecker Rückraumspieler brach in der Schlussphase ein und strahlte kaum mehr Torgefahr aus. Foto: Marco Steinbrenner

Mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag (2. Oktober) gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt soll der Kontakt zur Spitzengruppe jedoch nicht abreißen. Die Chancen stehen dafür gut, denn die HSG hat noch keinen Punkt geholt.

„Die Vorstellung in den ersten 45 Minuten war absolut in Ordnung“, berichtete der SWH-Coach. „Das war eine unserer besten Saisonleistungen.“ Warum es am Ende beim Landesliga-Absteiger jedoch nicht zu einem Sieg reichte, weiß Drewer auch nicht so recht. „Irgend jemand muss bei uns den Stecker gezogen haben, denn auf einmal klappte nichts mehr.“

Doch der Reihe nach: Die Gäste präsentierten sich, so Martin Drewer nach dem Schlusspfiff, in den ersten 30 Minuten bärenstark. „Die Jungs haben wie aus einem Guss gespielt. Ich kann und möchte keinen Spieler herausheben.“ Mit einer 15:9-Führung ging es in die Kabine. „Eigentlich hätten wir mit noch zwei Toren mehr vorne liegen müssen“, haderte der Havixbecker Übungsleiter mit der Chancenverwertung.

Bis zur 42. Minute und einem 20:17-Vorsprung deutete immer noch alles auf einen SWH-Erfolg hin. Doch dann kam der Bruch. Die auf den beiden Halbpositionen spielenden Max Beumer (rechts) sowie Jonas Lügering (links) strahlten nur noch wenig Torgefahr aus und Schlussmann Arndt Cassens, der im ersten Abschnitt noch überragend gehalten hatte, bekam keine Hand mehr an den Ball.

Auf der anderen Seite spielten sich die Gastgeber in einen wahren Rausch. In der 52. Minute gelang der Sportunion der Ausgleich, und binnen sechs Minuten wurde eine 28:24-Führung herausgespielt. Als sehr treffsicher zeichnete sich in dieser Phase Patrick Ahlbrand aus, der nach dem Seitenwechsel auf der halbrechten WSU-Rückraumposition sieben Tore erzielte. „Bei uns fehlte am Ende auch die Laufbereitschaft in der Abwehr“, suchte Drewer nach Gründen für die Niederlage. Außerdem habe es auf den entscheidenden Positionen keine Wechselmöglichkeiten gegeben.

SWH: Albers (6), M. Beumer (5), Wiesner (3), Schürmann (3), J. Beumer (2), Leusmann (2), C. Mühlenkamp (2), Brinkgerd (2), Lügering (1)

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