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Fußball: Volksbank-Baumberge-Cup

Wer wird Nachfolger von Hohenholte?

Hohenholte

Am Freitag (6. August) beginnt in Hohenholte der Volksbank-Baumberge-Cup. In der Gruppenphase werden die vier Teilnehmer des Finaltages am 14. August (Samstag) ermittelt. Titelverteidiger ist der Turnierausrichter.

Von Johannes Oetz

Streichelt hier das Leder: Hohenholtes Trainer Lukman Atalan, der vermutlich im ersten Gruppenspiel auch auflaufen wird. Foto: Johannes Oetz

Die Sportanlage ist bereit. Wenn am Freitag (6. August) bei der 8. Auflage des Volksbank-Baumberge-Cups bei GS Hohenholte das erste Spiel angepfiffen wird, werden die teilnehmenden Teams hervorragende Bedingungen vorfinden. „In diesem Jahr können sich die Mannschaften des zweiten Spiels erstmals auf der Kunstrasenfläche aufwärmen. Und wenn es später dunkler wird, können wir mit unserem neuen, hellen LED-Flutlicht für den Durchblick sorgen“, erzählt Ewald Bussmann lachend.

Der Abteilungsleiter der Fußballabteilung von GS Hohenholte hat nach den Regenfällen in den vergangenen Wochen auch regelmäßig den Rasenplatz in Augenschein genommen und kommt daher zu einer fundierten Einschätzung: „Der Platz sieht sehr gut aus, das Wasser zieht zügig ab. Die Wetteraussichten sind außerdem gut. Es wird anfangs zwar noch etwas regnen, aber es sollen ja nicht allzu große Mengen runterkommen. Ab Dienstag ist dann trockenes Wetter in Sicht“, sagt Bussman.

Wie gewohnt, wurden die acht teilnehmenden Mannschaften zunächst in zwei Gruppen eingeteilt. In der Gruppe A spielen der SC Nienberge, Brukteria Rorup, GS Hohenholte und der SV Langenhorst-Welbergen. Die Gruppe B wird gebildet von Fortuna Schapdetten, BSV Roxel 2, SW Havixbeck und GW Nottuln 2.

Los geht es am heutigen Freitag mit den Partien SC Nienberge gegen Brukteria Rorup (Anstoß um 18.15 Uhr) und GS Hohenholte gegen SV Langenhorst-Welbergen (20 Uhr).

Der Samstag (7. August) gehört dann den Teilnehmern aus der Gruppe B. Um 14 Uhr trifft Fortuna Schapdetten auf den BSV Roxel 2, um 16 Uhr SW Havixbeck auf GW Nottuln 2.

Für Lukman Atalan, Trainer von GS Hohenholte, gibt es in diesem Jahr keinen eindeutigen Favoriten. „Nottuln 2 und Roxel 2 muss man natürlich auf dem Schirm haben. Es kommt halt auch darauf an, ob sie Spieler aus den Erstvertretungen dabei haben. SW Havixbeck darf man zudem nie unterschätzen. Rorup und Langenhorst-Welbergen kann ich allerdings nicht einschätzen, weil ich diese Mannschaften überhaupt nicht kenne. Na ja, und wir wollen am Finaltag natürlich auch noch dabei sein“, so der Übungsleiter der Gelb-Schwarzen, die bei der letzten Auflage der Turnierwoche im Jahr 2019 die Konkurrenz durch einen 6:5-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den BSV Roxel 2 gewannen. Direkt in der Partie gegen Langenhorst-Welbergen muss Atalan allerdings improvisieren: „Ich habe nur 14 Spieler zur Verfügung, vermutlich muss ich auch selbst auflaufen.“

Mario Popp, Coach von GW Nottuln 2, freut sich auch auf die „sehr gut organisierte Turnierwoche“, wobei er am Ablauf des Finaltages am 14. August (Samstag) Kritik übt: „Ich finde es nicht gut, wenn Halbfinale und Finale an einem Tag stattfinden und die beteiligten Mannschaften dann zwei Stunden Pause zwischendurch haben. Da kühlen die Spieler aus und können anschließend muskuläre Probleme bekommen.“ So weit sind die Grün-Weißen, die 2019 durch einen 6:1-Sieg im kleinen Finale über den SC Nienberge den dritten Platz belegten, aber noch nicht. Ihr Anspruch ist es trotzdem, am Finaltag noch dabei zu sein.

Auch Christopher Muck von Fortuna Schapdetten blickt dem Volksbank-Baumberge-Cup gespannt entgegen. „Das Niveau bei der Turnierwoche ist immer gut. Für mich zählen GS Hohenholte und GW Nottuln 2 zu den Favoriten“, sagt der neue Fortunen-Trainer, der mit seiner Mannschaft „ein erfolgreiches Turnier“ spielen möchte. „Gegen Roxel werden wir vermutlich nur 13 Spieler dabei haben. So haben wir aber auch die Möglichkeit, dass alle Spieler Einsatzzeiten bekommen werden und wir uns weiter für das erste Pflichtspiel einspielen können.“ Am 22. August empfängt Schapdetten in der ersten Runde des Kreispokals den A-Ligisten Warendorfer SU.

Havixbecks Co-Trainer Jens Könemann kann keinen eindeutigen Favoriten benennen: „Das ist mir auch egal. Wir wollen uns einspielen und die ehemaligen A-Jugendlichen weiter an den Seniorenbereich heranführen.“

GS Hohenholte macht darauf aufmerksam, dass maximal 100 Menschen zeitgleich auf der Anlage sein dürfen. „Genesene und Geimpfte zählen allerdings nicht mit“, erläutert Ewald Bussmann. Um die Rückverfolgung zu gewährleisten, müssen die Besucher die Luca-App verwenden oder sich in eine Kontaktliste eintragen.

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