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Fußball: Bezirksliga 12

Westbeld und Hester übernehmen den SV Bösensell

Bösensell

Der SV Bösensell ist bei der Suche nach der Nachfolge des Trainergespanns Leifken/Krüskemper fündig geworden. Ab kommenden Sommer werden Bernd Westbeld und Christian Hester beim SVB an der Seitenlinie stehen. Die beiden Neuen sind in Bösensell keine Unbekannten.

Von Christian Besse

Christian Hester und Bernd Westbeld (Foto) führen ab kommender Saison beim SV Bösensell Regie. Foto: Johannes Oetz

Das ging fix. Der SV Bösensell ist bei der Suche nach der Nachfolge des Trainergespanns Fabian Leifken/Mathias Krüskemper schnell fündig geworden. Ab kommenden Sommer werden Bernd Westbeld und Christian Hester beim Bezirksligisten an der Seitenlinie stehen – als gleichberechtigtes Duo, wie bisher Leifken und Krüskemper auch.

Obwohl Albachtener (Westbeld) und Havixbecker (Hester) sind die beiden Neuen sportlich dem BSV Roxel 2 verbunden. Beide kickten lange für den A-Ligisten – Westbeld als Innenverteidiger, Hester als Sechser. Dann wechselten sie auf die Trainerbank. Westbeld coacht die BSV-Reserve bis heute, im Sommer werden es fünf Jahre gewesen sein. Dreieinhalb Jahre stand ihm Hester zur Seite – nicht als Co-Trainer, sondern gleichberechtigt. Wie ab kommenden Sommer beim SV Bösensell . . .

Nach der Saison 2020/21 nahm sich Christian Hester eine Auszeit vom Fußball. „Aber jetzt kribbelt‘s wieder“, so der 33-Jährige im Gespräch mit den WN. Er und der 35-jährige Westbeld sind Kumpels, kennen sich seit über zehn Jahren, seit sie für die Roxeler Zweite erstmals gemeinsam auf dem Platz standen. Sie unternehmen bis heute privat viel zusammen, kloppen etwa regelmäßig Doppelkopf. „Wir sind Freunde, und das hilft uns auch bei der gemeinsamen Arbeit als Trainer“, sagt Bernd Westbeld, der übrigens nicht nur Erfahrung als Spieler und Coach hat. 16 Jahre lang war er auch Schiedsrichter (bis hin zu Regionalliga-Partien), nahm erst 2019 die Pfeife aus dem Mund.

Bernd Westbeld

Der Kontakt mit dem SV Bösensell kam nach einem Telefonat zwischen dem SVB-Vorsitzenden Jürgen Leifken und Hester zustande. Dann traf sich der Vereinsvorstand des Bezirksligisten mit den zwei BSV-Urgesteinen. Beide Seiten merkten schnell: Das passt . . .

Gegenseitig erst vorstellen musste man sich eh nicht. Bösensell und Roxel 2 spielten jahrelang gemeinsam in der Kreisliga A 2 Münster, ehe sich die Wege nach der Saison 2019/20 trennten. Der SVB stieg in die Bezirksliga auf, der BSV 2 blieb A-Ligist. Aktuell ist er nach dem Staffelwechsel Tabellendritter in der A 3 Münster, in der auch Fortuna Schapdetten, SW Havixbeck und GS Hohenholte kicken. Doch auch nach der „Trennung“ liefen sich die Bösenseller und die Roxeler noch hin und wieder über den Weg, bei gemeinsamen Testspielen.

Westbeld und Hester kennen die langjährigen SVB-Trainer Fabian Leifken und Krüskemper also gut, ebenso die Bösenseller Mannschaft und die Sportanlage am Helmerbach. „Das ist eine sehr homogene Mannschaft, die viele Spieler aus dem Dorf in ihren Reihen hat“, sagt Westbeld. „Das Team hat eine sehr hohe Qualität, es ist ja nicht umsonst vor zwei Jahren in die Bezirksliga aufgestiegen. Das Kollektiv spielt eine sehr große Rolle.“

„Bösensell ist ein familiärer Verein, der seit Jahren sehr, sehr gut geführt wird“, ergänzt Christian Hester. „Und die Mannschaft hat einen unfassbaren Zusammenhalt.“ Dann ist da auch noch der sprichwörtliche zwölfte Mann . . . Bernd Westbeld aus seiner jahrelangen Erfahrung als gegnerischer Trainer am Helmerbach: „Das war immer eine ganz besondere Atmosphäre, die Fans dort sind etwas ganz Besonderes.“

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