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Fußball: Westfalenliga

Westers und Nottebaum machen als Trainer von GW Nottuln nicht weiter

Nottuln

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln muss sich für die kommende Saison neue Trainer suchen: Roland Westers und Dirk Nottebaum werden dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Fühlt sich beim Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln „sauwohl“, verlässt den Verein aber dennoch im Sommer: Cheftrainer Roland Westers. Foto: Johannes Oetz

Es ist das ganz normale Fußballgeschäft: Trainer und Spieler kommen, Trainer und Spieler gehen. So ist es auch in diesen Tagen beim Westfalenligisten GW Nottuln. Am Mittwoch verkündete Dirk Nottebaum in seiner Funktion als Sportlicher Leiter der Grün-Weißen: „Roland Westers hat uns informiert, dass er nach dieser Saison bei uns aufhören wird. Der Aufwand wird ihm auf Dauer einfach zu groß. Und auch für mich ist klar, dass ich nicht mehr als Co-Trainer weitermachen werde.“

Wichtig war Nottebaum, sofort darauf hinzuweisen, dass überhaupt keine Spannungen als Grund für die Trennung vom A-Lizenz-Inhaber vorliegen würden: „Das Gegenteil ist der Fall. Das Verhältnis zwischen Verein, Mannschaft und Trainer ist hervorragend. Wir empfinden große Dankbarkeit dafür, dass Roland uns vor einem Jahr nach der Trennung vom alten Trainer aus der Patsche geholfen hat. Er ist ein anerkannter Fachmann und ein hervorragender Pädagoge. Der sportliche Erfolg ist für ihn wichtig. Noch wichtiger ist ihm aber der Mensch. Er steht für ihn mit Mittelpunkt. Damit teilt er die Werte, für die wir als Verein DJK GW Nottuln stehen.“

Dirk Nottebaum (r.) hört als Co-Trainer auf. Ob er über das Saisonende hinaus Geschäftsführer Martin Schinke als Sportlicher Leiter unterstützen wird, muss der Verein demnächst entscheiden. Foto: Johannes Oetz

Westers fällt der für den Sommer angekündigte Abschied jetzt schon nicht leicht: „Ich werde definitiv mit weinenden Augen gehen. Ich fühle mich bei GW Nottuln sauwohl. Das ist ein top geführter Verein mit einer sehr guten sportlichen Perspektive. Außerdem habe ich einen Kader beisammen, der auch menschlich super ist. Da gibt es keinen einzigen Stinkstiefel.“

Für den 45-Jährigen stand allerdings schon vor einigen Wochen fest, dass er zukünftig den Aufwand zurückschrauben wird: „Ich bin Lehrer für Sport und Mathematik an einem Gymnasium in Lingen und habe eine Familie mit zwei kleinen Kindern. Die beiden sind acht und zehn und spielen beide Fußball. Es gab einen großen Jubelschrei, als sie hörten, dass ich bald wieder bei Borussia Emsdetten als Trainer arbeiten werde.“

Sein Heimatverein habe mit ihm nämlich vor kurzem das Gespräch gesucht. Grund: Der jetzige Coach, Hans-Dieter Jürgens, möchte lieber Sportlicher Leiter bei der Borussia werden. Da war der Weg nicht weit bis zum in Emsdetten wohnenenden Westers. „Ich könnte in Zukunft mit dem Fahrrad in 15 Minuten am Platz sein. Aber ich fahre nicht so gerne Rad und würde daher eher laufen“, lacht der Coach, dem dann noch etwas einfällt: „Zu meiner Familie gehört auch unser Golden Retriever namens Ebbe, wie Ebbe Sand.“ Kleine Ergänzung am Rande: Ebbe ist eine Hündin . . .

Und wie geht es mit Nottebaum weiter? „Ich wollte ja schon vor einiger Zeit runter von der Bank. Roland bat mich dann aber in der Anfangszeit, ihn zu unterstützen. Wir hatten dann schnell unsere Rollen gefunden und harmonierten sehr gut miteinander. Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, das Trainergeschäft anderen zu überlassen.“ Macht er denn als Sportlicher Leiter weiter? „Da bin ich der falsche Ansprechpartner, denn zunächst muss der Verein entscheiden, ob er mit mir über den 30. Juni hinaus weitermachen möchte“, so Nottebaum. Fakt ist: Am Mittwoch begann bei Grün-Weiß die Suche nach neuen Trainern.

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