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Fußball: Westfalenliga

Hiltrup überrascht gegen Top-Favoriten, geht aber leer aus

Münster

Der TuS Hiltrup startet gegen Liga-Favorit Preußen Espelkamp stark in die neue Westfalenliga-Saison, bleibt aber ohne Punkte. Drei Verletzungen trüben die Stimmung bei Coach Christian Hebbeler.

Von Jonas Austermann

Punktlos, aber zufrieden mit dem Auftakt seines TuS Hiltrup: Trainer Christian Hebbeler Foto: Johannes Oetz

Preußen Espelkamp wurde vor dem Westfalenliga-Auftakt zugetraut, in einer eigenen Liga zu spielen. Davon aber war beim Auftritt des TuS Hiltrup in Ostwestfalen wenig zu sehen. Das Team aus Münsters Süden verkaufte sich extrem teuer, verlor am Samstag hauchdünn mit 0:1 (0:0). „Das war eine bärenstarke Leistung“, sagte TuS-Trainer Christian Hebbeler und ärgerte sich: „Einen Punkt hätten wir verdient gehabt.“

Espelkamp begegnete Hiltrup mit mächtig Respekt, lief nicht wie üblich hoch an, sondern agierte eher zurückgezogen. „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass sie nichts zu verlieren hat“, erklärte Hebbeler – und so spielte der TuS dann auch.

Sorgen um TuS-Trio - Kisker droht längere Pause

Bitter aber: Schon in Durchgang eins musste Hebbeler zweimal verletzungsbedingt wechseln, es erwischte Innenverteidiger Julian Sammerl und Achter Bastian Gaube. Kurz vor Spielende musste mit Nils Kisker auch der zweite Innenverteidiger runter. Der Verdacht: Muskelfaserriss.
Kurz nach der Pause zeigte Espelkamp dann seine Klasse, Orkun Tosun ließ drei TuS-Spieler stehen und bediente Stefan Langemann – 0:1 aus Hiltruper Sicht (56.). „Da müssen wir in den Zweikampf kommen oder das Foul ziehen“, sagte Hebbeler.

Kurz vor Schluss vergab Hiltrup sogar noch eine Doppelchance, als Daniel Golparvaris Schuss vom Keeper ans Lattenkreuz gelenkt und der Nachschuss von Luca de Angelis auf der Linie geklärt wurde. Auf der Gegenseite zeichnete sich TuS-Torwart Romain Böcker mit drei Glanzparaden aus. Am Ende vergebens.

Hiltrup: Böcker – Krieger (76. Stegt), Kisker (80. Golparvari), Sammerl (36. Finkelmann), Schulte – Bezhaev – Gaube (43. Hammami), Cömcü – Johannknecht – Mladenovic, de Angelis

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