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Fußball: Germania Horstmar verschenkt gegen Reckenfeld möglichen Sieg

Dennoch: Tendenz positiv

Horstmar

Die Tendenz geht zwar nach oben, aber trotz des 2:2 seines TuS Germania gegen den SC Reckenfeld hat Spielertrainer Niklas Melzer noch Verbesserungs bedarf angemeldet.

Nach zwei Niederlagen hat Germania Horstmar (hier Lars Overkamp, l.) am Sonntag gegen den SC Reckenfeld ergebnistechnisch besser Foto: Thomas Strack

Nach den beiden Niederlagen gegen den SV Mauritz-Münster und den ASC Schöppingen haben die Fußballer von Germania Horstmar – ginge es schon um Punkte – ihren ersten Zähler geholt. 2:2 (1:0) lautete der Spielstand für das Team von Spielertrainer Niklas Melzer nach 90 Minuten, die eigentlich nur einen Sieger hätten sehen dürfen.

„Ich habe viel Gutes gesehen, die Tendenz geht nach oben. Allerdings müssen wir das Spiel gewinnen, statt nur unentschieden zu spielen. Wir hatten nach dem 2:0 Chancen, das dritte und vierte Tor zu machen. Am Ende sind wir ein wenig nervös geworden“, versuchte der Spielertrainer zu erklären, warum sein Team in der 82. und 88. Minute noch zwei Gegentreffer hinnehmen musste.

Tom Hauser erzielte per Kopf in der 33. Minute die Führung. Ruben Kosakowski hatte sich über die linke Seite durchgesetzt und sauber in die Mitte geflankt, wo der mitgelaufene Hauser höher als sein Gegenspieler stieg. Nach dem Seitenwechsel markierte Niklas Völker nach einer flachen Hereingabe von Christopher Backhaus das 2:0. „Da musste er nur noch einschieben“, war Melzer auch mit diesem Angriff zufrieden.

Dann jedoch verpassten es die Gastgeber, „den Sack zuzumachen“. Niklas Völker, Alexander Vollmer und Lennart Schwering hatten allerbeste Möglichkeiten, um ihre Mannschaft deutlicher auf die Siegerstraße zu bringen. „Wir haben in der Halbzeitpause viel gewechselt, damit alle Spieler Spielpraxis bekommen“, erklärte der Spielertrainer, der das Problem der ausgelassenen Chancen nicht in mangelnder Kondition sah. „An der fehlenden Kraft lag es definitiv nicht. Insgesamt ist das schon ärgerlich, dass wir die Tore nicht gemacht haben“, hätte Melzer es lieber gesehen, wenn seine Mannschaft als Sieger vom Platz gegangen wäre.

Lukas Wentker (82.) und Meik Kaufmann (88.) waren es schließlich, die mit zwei Last-minute-Treffern aus dem möglichen Sieg ein Unentschieden machten. „Beide Male über unsere rechte Abwehrseite und gut herausgespielt“, zollte Melzer den Reckenfeldern seinen Respekt.

Bereits am Dienstag tritt der TuS Germania zum nächsten Spiel an. Diesmal sind um 19 Uhr Schwarz-Weiß Weiner und Alex Witthake die Gegner.

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