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Kreispokal: Horstmarer deklassieren Portu Rheine mit 8:0

Exners werden zum Albtraum

Ochtrup

Ein Pokalfight im klassischen Sinn blieb den Fußballern des TuS Germania Horstmar am Samstag erspart. Bei Portu Rheine gewann die Elf von Spielertrainer Niklas Melzer mit 8:0 (4:0). Dabei traten zwei Neuzugänge in den Vordergrund.

Von Marc Brenzel

Steffen Exner (2.v.r.) reagiert am schnellesten. Nach einer Ecke steht der Rückkehrer vom TuS Altenberge genau richtig und erzielt das 1:0 für den TuS Germania Horstmar. Foto: Marc Brenzel

Eindrucksvoller als die Horstmarer Germanen kann eine Mannschaft ihrer Favoritenrolle kaum gerecht werden. Mit 8:0 (4:0) gewann die Elf von Spielertrainer Niklas Melzer am Samstag ihre Erstrundenpartie im Pokal beim B-Liga-Aufsteiger Portu Rheine. Dabei wurden die Exners zum Albtraum der Südländer, denn sowohl Steffen als auch Marcel steuerten jeweils drei Tore zum Kantersieg bei.

Den Auftakt machte der vom TuS Altenberge zurückgekehrte Steffen Exner, der im Anschluss an eine Ecke denn Ball mehr oder weniger freistehend aus acht Metern in die Maschen knallte (8.). Mit seinen Treffern zwei und drei (26./33.) machte der zentrale Mittelfeldspieler seinen lupenreinen Hattrick perfekt. Da wollte sich der zweite TuS-Neuzugang mit Nachnamen Exner nicht hinten anstellen: Marcel Exner (45. + 2/63./72.) gelang ebenfalls ein Dreierpack.

Da beide Mannschaften nur eine Liga trennt, war Niklas Melzer eigentlich von einem engeren Spielverlauf ausgegangen. Dass es nicht so kam, fand der Übungsleiter nicht schlecht: „Spätestens nach dem 3:0 war klar, dass es keinen Pokalfight im klassischen Sinn mehr geben würde.“

Was Melzer im Anschluss lobte, das war die Einstellung, mit der seine Elf zur Sache ging. Trotz des klaren Vorsprungs im Rücken ließen die Germanen keinen Deut nach. „Super, wie die Jungs weiter marschiert sind“, klopfte der 33-Jährige seinen Kickern auf die Schultern.

Ruben Kosakowski besorgte mit einen schönen Distanzschuss aus 25 Metern das 7:0 (79.), Verteidiger Yannick Ruhoff war mit einem verwandelten Handelfmeter für den 8:0-Endstand verantwortlich (80.).

Im Achtelfinale bekommen es die Horstmarer mit dem Borghorster FC zu tun. Die Partie muss spätestens bis zum 18. August (Donnerstag) ausgetragen worden sein.

Zuvor steht am Donnerstag jedoch noch der Test gegen den Bezirksligisten FSV Gescher auf dem Programm (Anstoß: 19.30 Uhr, Stadion am Borghorster Weg). „Das wird mit Sicherheit eine andere Nummer als das Pokalspiel als am Samstag. Vielleicht können wir den Schwung aus dem Portu-Spiel mitnehmen und auch gegen Gescher eine gute Leistung abliefern“, wünscht sich Melzer.

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