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Die Kreisliga A im Überblick: Ochtrup lässt Sieg aus, Leerer treffen fünf Mal

Germania Horstmar erneut abgezockt

Kreis Steinfurt

Dem FSV Ochtrup fehlte gegen den TuS St. Arnold einfach der Punch, um das Spiel zu gewinnen. Schlagkräftiger – oder besser gesagt treffsicherer – präsentierten sich am Sonntag der Borghorster FC II, Westfalia Leer und Spitzenreiter Germania Horstmar. Nordwaldes Trainer André Wöstemeyer wurde an seinem Jubeltag nur in Teilen beschenkt.

-tofr/tv/mab-

Ochtrups Markus Weidel beweist Sprungkraft. Foto: Marc Brenzel

Der TuS Germania Horstmar bleibt auch nach dem zwölften Spieltag Tabellenführer der Kreisliga A. Beim Namensvetter aus Hauenhorst gab es einen 1:0-Erfolg. Die volle Punkteausbeute brachten auch Westfalia Leer und die BFC-Reserve von ihren Partien in Rheine mit nach Hause.

FSV Ochtrup – TuS St. Arnold 0:0

Der FSV Ochtrup kam gegen den TuS St. Arnold nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Das Spiel fand mehr oder weniger durchgehend in der Hälfte der Gäste statt. Der FSV spielte um den Strafraum der Neuenkirchener herum, ohne allerdings richtig gefährlich zu werden. Entweder fehlte dem letzten Pass die Genauigkeit, oder ein St. Arnolder bekam noch irgendwie ein Bein dazwischen. Nach der Pause wurde Ochtrup gefährlicher: Zwei Mal scheiterte Mohammed Sylla nach Steckbällen am eingewechselten Torwart Timo Wewers (56./64.). Die Töpferstädter ließen den Gegner weiter laufen und kamen zu Abschlüssen, fanden in den letzten 20 Minuten aber durchgehend ihren Meister in Wewers. FSV-Coach Nelson Da Costa meinte: „Der gegnerische Torwart war mit Abstand der beste Mann. Insgesamt war es kein schönes Spiel. Es gab nur eine Mannschaft, die Fußball gespielt hat – nämlich wir. St. Arnold hatte quasi keine einzige echte Gelegenheit. Leider hat der letzte Punch gefehlt.“

Germania Hauenhorst – Germ. Horstmar 0:1 (0:0)

„Das war wieder typisch TGH in dieser Saison. Wir hatten schon einige knappe Siege, und auch heute haben wir den Vorsprung mit Mann und Maus über die Zeit gerettet“, strahlte Spielertrainer Niklas Melzer über beide Ohren. Für das Goldene Tor zeigte sich Innenverteidiger Yannick Ruhoff nach einer Freistoßflanke von Marcel Exner verantwortlich (56.). „Yannick hat wieder mal eine super Partie gespielt und macht generell aktuell einen bärenstarken Job“, gab es ein Sonderlob für den Abwehrhünen. Denn vor allem gegen Ende hin waren auch Ruhoffs Defensiv-Qualitäten gefragt. „Hauenhorst hat uns ziemlich in unserer Hälfte eingeschnürt. Bis auf eine dicke Gelegenheit haben wir es allerdings sehr gut wegverteidigt“, lauteten Melzers Schlussworte.

Skiclub Rheine – Westfalia Leer 3:5 (1:3)

Leers Trainer Thomas Overesch sprach von einem verdienten Sieg, der deutlicher hätte ausfallen müssen. Dabei spielte der Westfalia in die Karten, dass Rheines Christian Möller schon nach acht Minuten nach einer Notbremse an Matthias Meis die Rote Karte sah. Gerold Laschke (12., Foulelfmeter/38.) sowie Jannik Arning (45., Foulelfmeter) trafen vor der Pause. Zwischenzeitlich hatte Niklas Heckmann mit einem Schuss aus 50 Metern auf 1:3 verkürzt. Nach Laschkes 4:1 (52.) wäre die Messe eigentlich gelesen gewesen, doch die Leerer schluderten mit ihren Chancen. Heckmann per Strafstoß (81.) und Luca Röthing (90. + 2) brachten die Hausherren auf 3:4 heran, ehe Erik Schulte für die Entscheidung sorgte.

Fortuna Emsdetten – 1. FC Nordwalde 1:1 (0:0)

An André Wöstemeyers 44. Geburtstag versäumten es die Kicker vom 1. FC Nordwalde, ihren Trainer mit drei Punkten zu beschenken. Immerhin gab es einen Zähler bei Fortuna Emsdetten. Vor allem im ersten Durchgang waren die Gäste spielbestimmend. Daniel Lepping (15.) und Robin Lenger (20.) hatten dicke Gelegenheiten auf dem Schlappen, doch beide vergaben. Nach dem Seitenwechsel trug sich Bernd Grenzer als Erster in die Torschützenliste ein (50.). Acht Minuten später egalisierte Fortunas „Lebensversicherung“ Fabio da Costa Pereira allerdings schon wieder. Erneut Lenger (65.) sowie Kristian Schemmann (85.) ließen noch gute Gelegenheiten aus, Wöstemeyer mit der vollen Punkteausbeute zu beschenken.

SF Gellendorf – Borghorster FC II 1:2 (1:1)

Den zweiten Sieg in Serie ergatterte sich die Reserve vom Borghorster FC. „Wir haben auf jeden Fall nicht unverdient drei Punkte mitgenommen“, ging der Auswärtssieg für Coach Nelson Venancio in Ordnung, zumal seine Elf einen frühen Rückstand durch Dennis Hatzenbühler (11.) drehte. Julian Bauland vergab eine gute Chance für die Gäste, ehe Tom Wessels kurz vor der Pause trocken rechts unten verwandelte (44.). „Das war der Knackpunkt des Spiels“, befand Venancio. Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Begegnung so vor sich hin – mit dem besseren Ende für die BFCler: Wessels schloss einen Konter abgezockt mit einem Lupfer ab und tütete so die drei Punkte ein (82.).

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