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Kreisliga A: Westfalia-Defensive von der Rolle

Reserve des Borghorster FC feiert Bescherung

Borghorst

Kurz vor dem Fest hat es die Reserve des Borghorster FC so richtig knallen gelassen. Mit 5:1 (3:0) wurde Westfalia Leer besiegt. Den klare Erfolg stand zwischenzeitlich aber auf wackeligen Füßen.

Von Marc Brenzel

Der Borghorster Julian Bauland (M.) unterstrich mit zwei Toren, dass er sich aktuell in einer bestechenden Form befindet. Foto: Thomas Strack

Am letzten Spieltag vor der Weihnachtspause beschenkte sich die Reserve des Borghorster FC selbst. Mit 5:1 (3:0) wurde am Freitagabend Westfalia Leer nach Hause geschickt. Thomas Grabowski, Trainer der Hausherren, bezeichnete den Erfolg als unter dem Strich verdient.

Allerdings hatte „Grabo“ eine stürmische Anfangsphase der Westfalia zu überstehen. Gerold Laschke traf nur die Latte (8.), Erik Schulte verfehlte das Ziel knapp (16.). „Wir hätten auch in Führung gehen können“, trauerte Gäste-Coach Thomas Overesch den vergebenen Gelegenheiten nach. „Wir waren eigentlich gut drin.“

Das änderte sich mit dem Borghorster 1:0, das Julian Bauland erzielte (22.). Für das Heimteam kam es noch besser, als Jan Kroening den Vorsprung mit einem Knaller aus 20 Metern verdoppelte (38.) und René Weiermann in der Nachspielzeit von Hälfte eins das 3:0 erzielte. „Wir haben da nur Begleitschutz gegeben, wir sind überhaupt nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen“, deckte Overesch die Fehler auf.

Der Westfalia-Übungsleiter stellte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf „volle Attacke“ um. Das trug Früchte, als Gerold Laschke mit einem Heber aus gut und gerne 30 Metern auf 1:3 verkürzte (58.). Drei Minuten später hätten die Gäste beinahe den Anschluss hergestellt, doch der Schuss von Tom Becker wurde auf der Torlinie abgeblockt. „Das war eine Phase, in der der Gegner richtig Druck aufgebaut hat“, resümierte Grabowski.

Die Vorentscheidung fiel in der 70. Minute, als Julian Bauland eine Flanke von Jannik Oldach verwertete – 4:1. „Da war die Messe gelesen“, kommentierte Overesch. Den 5:1-Endstand markierte Nico Fischer mit einer sehenswerten Einzelaktion (86.). „Da hat er die halbe Hintermannschaft düpiert“, zog Grabowski den Hut.

Mit dem zweiten Sieg hintereinander und nun 18 Zählern auf dem Konto haben sich die Borghorster etwas von der gefährlichen Zone abgesetzt. Man habe in in dieser Saison Höhen und Tiefen gehabt“, analysierte Grabowski, der sich mehr Konstanz in den Leistungen wünscht, die ersten 16 Punktspiele. „Die Hinrunde ist für uns durchwachsen verlaufen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns mit zwei Siegen in die Winterpause verabschieden konnten.“

Für Thomas Overesch war das 1:5 kein Beinbruch. „Wir haben insgesamt eine ordentliche erste Saisonhälfte abgeliefert. 24 Punkte sind eine Ausbeute, mit der wir arbeiten können.“

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