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Kreisliga A: Germania Horstmar und der 1. FC Nordwalde ermitteln keinen Sieger

Torlos, aber nicht trostlos

Horstmar

Im A-Liga-Spiel der Woche stellten Germania Horstmar und der 1. FC Nordwalde unter Beweis, dass sie in einer Gewichtsklasse unterwegs sind. 0:0 endete am Samstag das Spitzenspiel in der Kreisliga A. Beide Trainer sprachen im Anschluss von einem gerechten Ergebnis, mit dem sie gut leben könnten.

-mab-

Horstmars Aaron Wiepen (l.) muss sich gegen Nordwaldes Jan Stegemann behaupten. Foto: Thomas Strack

Keinen Sieger und auch keine Tore gab es am Samstag im A-Liga-Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Germania Horstmar und dem 1. FC Nordwalde. Nach dem Abpfiff trug Schiedsrichter Niklas-Tom Schwabedissen ein 0:0 in den Spielbericht ein, mit dem sich beide Übungsleiter anfreunden konnten. „Das war ein interessantes Match auf sehr gutem A-Liga-Niveau. Ich fand uns heute sogar stärker als bei unseren Siegen in den vergangenen Wochen. Mit dem Punkt kann ich leben“, kommentierte Germanias Spielertrainer Niklas Melzer. In die gleiche Kerbe schlug Nordwaldes André Wöstemeyer: „Den Zähler nehmen wir gerne mit.“

In den ersten 45 Minuten gab es nur eine echte Gelegenheit, als Horstmars Aaron Wiepen das mögliche 1:0 verpasste. Ansonsten hatten die Abwehrreihen als im Griff. „Ich habe uns im ersten Abschnitt einen Ticken besser gesehen“, analysierte Melzer. Dem pflichtete sein Gegenüber bei: „Vor der Pause hatten wir Probleme mit Steffen Exner, doch das haben wir anschließend besser gelöst.“

Nach dem Wechsel ereignete sich mehr in den Strafräumen. Marcel Exner und Tom Meijer hatten das 1:0 für die Hausherren auf dem Fuß, doch sie blieben ohne Erfolg. Apropos Marcel Exner: „Den hatten wir ganz gut im Griff. Unserer Viererkette hat ihn im Zusammenspiel mit unseren Sechsern echt gut bearbeitet“, freute sich Wöstemeyer, dass der Horstmarer Torjäger nicht wie sonst üblich ein Faktor wurde.

Aber auch die Nordwalder produzierten Chancen. Dennis Heinze scheiterte am erneut blendend aufgelegten Jan Stegemann, Justin Thom verfehlte aus kurzer Distanz sein Ziel, und auch ein Kopfball von Thomas Grummel brachte nicht das gewünschte Ergebnis. So blieb es beim torlosen Unentschieden.

„Viele hätten bestimmt nicht gedacht, dass angesichts der Offensivstärke beider Formationen keine Tore fallen würden, aber beide Teams verfügen auch über exzellente Defensiven. Der FCN besitzt mit seinem Keeper Sascha Woestmann und Innenverteidiger Thomas Grummel echt starke Leute. Und auch wir machen das hinten ganz anständig“, zeigte sich Melzer über den Ausgang der Partie weniger verwundert als so mancher Zuschauer.

Für die Germanen geht es am Sonntag (2. Oktober) mit einem Auswärtsspiel bei Borussia Emsdetten weiter. Die Nordwalder sind schon einen Tag früher wieder am Start, wenn sie Matellia Metelen im heimischen Sparkassenstadion erwarten.

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