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A-Liga-Spiel der Woche

Westfalia Leer erwartet hochpreisigen Gegner

Horstmar-Leer

In einem vorgezogenen Punktspiel stehen sich am Donnerstag Westfalia Leer und der TuS Laer gegenüber. Die Duelle aus der Vergangenheit lassen auf einen echten Kampf hoffen. Die Hausherren gehen mit einem Erfolgserlebnis im Rücken in die 90 Minuten – ganz anders sieht es bei den Gästen aus.

-mab-

Leers Tom Becker machte zuletzt in Emsdetten auf Rechtsaußen viel Betrieb. Foto: Thomas Strack

Das Spiel der Woche im Steinfurter Fußball-Oberhaus heißt „Westfalia Leer gegen den TuS Laer“ und findet bereits am Donnerstag statt. Der Grund: Die gerade eh schwierige Personallage der Gäste hätte sich am Sonntag noch weiter verschlimmert. „Super fair, dass der Gegner uns da entgegen gekommen ist“, bedankt sich TuS-Trainer Raphael Palm.

Die Hausherren haben die 1:5-Auftaktniederlage gegen Nordwalde mit einem 2:1-Erfolg bei Borussia Emsdetten II gekontert. „Da haben wir hinten viel besser gestanden, verschoben und gesprochen. So muss das auch gegen Laer sein, denn das ist ein Team mit gehobener Preisklasse. Auch nach dem Abgang von Torjäger Marcel Exner ist das für mich eine Truppe, die am Saisonende auf einem der ersten drei Plätze landen wird“, prognostiziert Westfalia-Trainer Thomas Overesch.

Gute Chancen auf einen Einsatz von Anfang an darf sich der junge Tom Becker ausrechnen, der in Emsdetten vorne rechts begann und dort überzeugte. „Griffig, lauffreudig – er wird in seinem zweiten Jahr als Senior immer stärker“, lobt Overesch. Gleiches attestiert der Übungsleiter Lennart Mersmann, der in der Innenverteidigung vorgesehen ist.

Palm ist das erste Mal in seiner Karriere in Leer an der Linie, hat sich aber sagen lassen, dass bei der Westfalia unbedingt die Ärmel hochgekrempelt werden sollten. „Den Kampf müssen wir annehmen, wenn wir die beiden Punkte, die wir am Sonntag gegen Borghorst liegen gelassen haben, wiederholen wollen“, betont Palm. Das späte 1:1 des BFC sei ärgerlich gewesen, aber mittlerweile aus den Köpfen, so der Übungsleiter: „Dass Du 20 Sekunden vor Schluss den Ausgleich kassierst, ist bitter, kann Dir aber in der A-Liga genau so gut passieren wie in der Bundesliga. Unabhängig davon hätte ich gerne eine bessere Chancenverwertung: Wir sollten nicht für zwei Treffer zehn Gelegenheiten benötigen, sondern wünschenswert wäre die Quote drei aus vier.“

Die beiden Vergleiche in der Vorsaison weisen die Laerer als Favoriten aus. Ihr Heimspiel gewannen die 08er mit 2:0, am Leerbach siegten sie nach Toren von Exner und Paul Wesener-Roth mit 2:1. Letzterer fehlt bis Dezember (Auslandssemester auf Bali).

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