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Fußball: Spiel der Woche

Westfalia Leer und der FSV Ochtrup sind in der Bringschuld

Leer

Weder Westfalia Leer noch der FSV Ochtrup bekleckerten sich in der Vorwoche mit Ruhm. Wiedergutmachung ist daher die erste Fußballerpflicht, wenn sich die beiden Mannschaften am Sonntag gegenüberstehen. Die Gäste müssen auf einen ihrer stärksten Spieler verzichten.

-mab-

Julian Krawczyk ist enorm trainingsfleißig. Foto: Tom Veltrup

Zwei Teams, die etwas wiedergutzumachen haben, begegnen sich am Sonntag. Die Westfalia aus Leer empfängt dabei den FSV aus Ochtrup.

2:6 gingen die Leerer am vergangenen Spieltag in Nordwalde unter. „Das können wir deutlich besser“, ist Trainer Thomas Overesch überzeugt, dass die Pleite ein Ausrutscher war. „Mit einer Niederlage kann ich ja leben, wenn wenigstens der Einsatz stimmt. Aber der passte nicht, das muss jetzt gegen Ochtrup besser werden.“

Mit Jannik Arning kehrt ein echter Strafraumstürmer ins Aufgebot zurück, und auf der linken Seite ist Julian Krawczyk mehr als nur eine Option. „Julian hat sich gerade selbstständig gemacht und bringt es trotzdem auf eine nahezu hundertprozentige Trainingsbeteiligung. Mir gefällt sehr, wie er mit seiner Körperlichkeit die Außenbahn zumacht“, lobt Overesch, der die Rolle des Favoriten dem Gegner zuschiebt: „Die Ochtruper haben mit ihrem starken Kader sicherlich mehr zu verlieren als wir. Für uns ist das eine Bonusspiel.“

Der FSV bekleckerte sich zuletzt auch nicht mit Ruhm und musste eine 0:2-Niederlage gegen den Skiclub schlucken. Zu allem Überfluss verletzte sich Mohammed Sylla an der Schulter (Eckgelenksprengung) und fällt wohl die nächsten drei Wochen aus. Wer ihn Angriff ersetzt, darüber macht sich Spielertrainer Christopher Ransmann seine Gedanken: „Vielleicht rückt Jannik Holtmann eine Position auf, vielleicht ziehe ich Nico Schmerling in den Angriff. Mal ­gucken.“

Im Vergleich zur Vorwoche kündigt der Coach weitere Veränderungen in der Startformation an. Arthur Kutzmann fängt auf jeden Fall an. Er bringt die gesunde Aggressivität in den Zweikämpfen mit, die gegen Rheine schmerzlich vermisst wurde. „Und wir müssen schneller spielen. Das ist ganz, ganz wichtig“, will Ransmann am Sonntag in Leer deutlich mehr Tempo in den Aktionen und eine höhere Ballzirkulation stehen.

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