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Schwimmen: Meisterschaften des Bezirks Nordwestfalen

Bestzeiten zum Jahresende für SW Lienen

Lienen

Corona hat für viele Entbehrungen gesorgt. Allerorts wurden Events abgesagt. Zum Ende des Jahres gab es aber doch noch mal einen Lichtblick für die Schwimmer von SW Lienen, sie waren bei den Meisterschaften des Schwimmbezirks Nordwestfalen auf der Kurzbahn im Gladbecker Hallenbad dabei.

Von und

Gute Leistungen für SW Lienen: (von links) Lukas und Lea Licher, Jan-Henrik Huneke Foto: SW Lienen

Zum Jahresende konnten drei Athleten des Schwimmteams von Schwarz-Weiß Lienen nun doch noch mal ins Wettkampfbecken springen, nachdem sämtliche Veranstaltungen im November und Dezember coronabedingt abgesagt wurden und das männliche Team krankheitsbedingt auch nicht bei den Staffel-Bezirksmeisterschaften teilnehmen konnte. Nach diesen Rückschlägen fanden am dritten Adventswochenende traditionell die Meisterschaften des Schwimmbezirks Nordwestfalen auf der Kurzbahn im Gladbecker Hallenbad statt.

Wie in den Jahren zuvor war der Wettkampf mit Teilnehmern aus den großen Vereinen aus Münster und dem Ruhrgebiet sehr stark besetzt, weshalb der Fokus der Schwarz-Weißen wie so oft eher auf den Zeiten und weniger auf den Platzierungen lag.

Jan-Henrik Huneke (Jahrgang 1999) hatte innerhalb von einer Stunde drei Starts zu absolvieren. Ein besonders hartes Rennen hatte er über die 200 Meter Brust zu schwimmen. In einem sehr schnellen Lauf verließen ihn auf den letzten 50 Metern die Kräfte, nachdem er über die ersten 150 Meter das Tempo noch mitgehen konnte (2:50,06 Minuten). Sehr zufrieden konnte Jan-Henrik mit seiner zweiten Strecke sein: Über 50 Meter Rücken verfehlte er mit einer Zeit von 32,03 Sekunden seine Bestzeit denkbar knapp, was Platz neun unter allen Teilnehmern bedeutete. Bei dem abschließenden Rennen über 50 Meter Brust (35,50 Sekunden) verbuchte er noch einen sechsten Platz in seiner Altersklasse.

Im gleichen Lauf über 50 Meter Brust startete sein Teamkollege und Trainer Lukas Licher (1990), der glücklich über seine 35,10 Sekunden und Platz zehn unter allen Teilnehmern war. Auf der Kurzbahn ist er noch nie schneller gewesen. Die 1:09,97 Minuten über 100 Meter Schmetterling rundeten den guten Wettkampftag ab. Seine Schwester Lea Licher (1997) war nur für die 50 Meter Brust in die Ruhrgebietsstadt gereist. Die Fahrt hatte sich gelohnt: Mit 39,40 Sekunden gelang auch ihr eine Bestzeit. Aufgrund der zufriedenstellenden Leistungen und der fast normalen Wettkampfatmosphäre in der Schwimmhalle sind die Schwarz-Weißen voller Vorfreude auf weitere Veranstaltungen, die aber vermutlich etwas auf sich warten lassen.

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