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Fußball: Bezirksliga

Es geht um die TE-Vorherrschaft

Tecklenburg

Das Saisonende naht, so mancher Vertreter geht personell am Stock. Vorher ist aber nochmal Derby-Zeit: Am Sonntag duellieren sich der TuS Graf Kobbo Tecklenburg und der Ibbenbürener SV um die Vorherrschaft im Tecklenburger Land.

-ast-

In der Nachspielzeit erzielte Maximilian Walkenhorst in dieser Szene den Siegtreffer für die ISV. Kobbos Kapitän Yalcin Emekci und Jost Knippenberg können ihn nicht am Schuss hindern. Foto: ast

Sie gehören zu den Top Vier der Rückrunde, zeigen Woche für Woche, über welches Potenzial sie verfügen. Auch wenn „nur“ der Sechste der Gesamttabelle auf den Vierten trifft, verdient das Kreisderby zwischen dem TuS Graf Kobbo Tecklenburg und der Ibbenbürener SV am Sonntag (16 Uhr Am Kahlenberg) durchaus das Prädikat „Spitzenspiel“. Schließlich geht es noch um etwas: Beide wollen die Nummer eins im Tecklenburger Land werden. Nach dem 2:0-Sieg im Nachholspiel am Donnerstag bei GW Gelmer bringt es die ISV auf derzeit 55 Punkte. Den Rückstand möchten die Kobbos (49) am Sonntag verkürzen.

Und sie wollen Revanche nehmen. Im Hinspiel gelang den Ibbenbürenern in der Nachspielzeit durch Maxi Walkenhorst der 2:1-Siegtreffer. Der war durchaus verdient, da die ISV im ersten Durchgang eine Vielzahl an Chancen ausgelassen hatte, dennoch war es für die Mannschaft um Trainer Klaus Bienemann bitter, so spät den entscheidenden Treffer zu kassieren.

Personalsorgen allerorts

War die damals schon personell stark gehandicapt, sieht es derzeit noch heftiger aus bei den Kobbos. Zwar kehrt der zuletzt gelb-rot-gesperrte Patrick Neitzert zurück, dagegen fehlen neben den Langzeitverletzten weiterhin die Stützen Mergin Selimi, Jost Knippenberg und Till Guttek. Dazu gesellt sich der gesperrte Alessio Wilms. „Wir gehen auf der letzten Rille“ stöhnt Klaus Bienemann, „aber wir werden auf jeden Fall eine konkurrenzfähige Mannschaft haben.“

Auch die ISV geht personell auf dem Zahnfleisch. Gegenüber der Partie am Donnerstag sind Matthias Eiter und Dominik Lubinski nicht dabei, die wieder in der Reserve spielen. Doppeltorschütze Kevin Hagemann sah die fünfte gelbe Karte, Lukas Börgel fehlt aus privaten Gründen. Zwar stehen Philip Bosse und David Lindemann wieder zur Verfügung, dennoch kann Trainer Heiko Becker, Stand jetzt, nur auf 13 Akteure zurückgreifen. „Insgesamt aber bin ich zufrieden“, sagt er. „Wie wir uns derzeit trotz der personellen Lage präsentieren, das ist schon richtig gut.“

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