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Handball: Landesliga

Für das Derby bestens gerüstet: HSG Kattenvenne/Lengerich bezwingt DJK Coesfeld

Lengerich

Das war eine starke Vorstellung – die HSG Kattenvenne/Lengerich bezwang im ersten Heimspiel in Lengerich die DJK Coesfeld deutlich mit 32:21 und hüpfte auf Rang vier. Nun kommt es zum Derby mit dem TSV Ladbergen.

-afi-

Frederik Grune wird in dieser Szene gleich von drei Coesfeldern gestoppt – er traf immerhin vier Mal. Foto: Marco Westphal

Das zweite Heimspiel, das erste in der Lengericher Dreifachhalle. Und auch das wurde angenommen, gut 300 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten ihre HSG im so wichtigen Duell mit der DJK Coesfeld unterstützen. „Es gibt keine Berührungsängste“, hat Trainer Volker Hollenberg ausgemacht. Da plaudern Kattenvenner und Lengericher Fans nach dem Spiel bei einem Bierchen oder einer Wurst. Die Fusion wird angenommen – gut so! Das war der Wunsch aller. Und wenn die Leistung passt, ist die Stimmung dementsprechend aufgehellt. Nach dem klaren Sieg zum Auftakt gegen Ochtrup zeigte sich die Handballspielgemeinschaft abermals „daheim“ in bester Torlaune. 32:21 (14:9) hieß es nach 60 Minuten. Mikel Hart, mit neun Treffern bei drei Siebenmetern der beste Schütze, und seine Kollegen sendeten ein klares Signal in Richtung Ladbergen. Am kommenden Sonntag kommt es in der Rott-Sporthalle zum Derby mit dem TSV (18 Uhr).

Torwart Christian Koehnsen spielte 60 Minuten durch, war blendend aufgelegt, in entscheidenden Situationen mit den Händen oder den Füßen am Ball. Er zog mit starken Paraden der Coesfelder Angriffsreihe den Zahn. Ähnlich stark war die Abwehrreihe der Hallenherren, die vor dem eigenen Publikum nur in der Anfangsphase Probleme hatte, als Coesfeld mit 9:5 führte. Neun Treffer in Folge bescherten der HSG die 14:9-Pausenführung. Die Gäste bekamen 15 Minuten lang kein Bein auf den Boden. „Das war die Basis für den Sieg“, so Hollenberg.

Nach dem Wechsel ging den Gästen der „Sprit aus“. Wir haben das gut gemacht, waren sehr fokussiert“, lobte der Coach seine Truppe. In der Tabelle ging es als Belohnung rauf auf Platz vier. „Wir werden uns jetzt in Ruhe auf das Spiel in Ladbergen vorbereiten“, verrät Hollenberg, das zeitnah etwas Großes ansteht. „Wenn wir den Kampf annehmen, in der Abwehr und im Angriff konzentriert zu Werke gehen, ist alles drin.“ Derbyzeit eben – die Halle wird kochen.

HSG: Koehnsen, Schöning – Hart (9/3), Kipp (7), Grune (4), Osterbrink (3), N. Postert (3), Steinigeweg (2), Guttek (2), Volk (1), Sensen (1), Bovenschulte

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