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Handball: Landesliga

Holger Kaiser bleibt Trainer des TSV Ladbergen

Ladbergen

Die Entscheidung bei den Landesliga-Handballern des TSV Ladbergen ließ einige Zeit auf sich warten. Jetzt ist sie gefallen. Holger Kaiser hatte mit dem Gedanken gespielt, eine Pause einzulegen. Doch die Mannschaft stimmte ihn um.

Heiner Gerull

Verantworten auch in der kommenden Saison die sportliche Entwicklung bei den TSV-Handballern (von li.): Sportleiter Stefan Ferlemann, Trainer Holger Kaiser, der künftige Co-Trainer Alexander Spuhn und Abteilungsleiter Ralf Kisker. Foto: Marco Westphal

Schon für Ende Dezember hatte Sportleiter Stefan Ferlemann eine Entscheidung in Aussicht gestellt, mit welchem Trainer es bei den Landesliga-Handballern des TSV Ladbergen in der kommenden Saison weitergeht. Dass er in dieser Personalie erst jetzt Vollzug vermeldet, hat auch damit zu tun, dass Kaiser mit dem Gedanken gespielt hatte, aufzuhören. „Ich habe lange überlegt, doch dann haben mich die Spieler auf der emotionalen Schiene gepackt. Da wollte ich die Flinte nicht ins Korn werfen“, sagt Kaiser zu seinen Beweggründen, weshalb er sich nun dazu entschieden hat, auch im kommenden Jahr Trainer des TSV zu bleiben. Für den 54-Jährigen wird es die dritte Serie sein, in der er die sportlichen Belange beim TSV steuern wird.

Kaiser selbst hatte immer wieder anklingen lassen, dass ihm das familiäre Umfeld und das Projekt, „junge Spieler aus den eigenen Reihen zu fördern“, wie er sagt, gefalle. Dennoch hatte er sich Ende vergangenen Jahres damit beschäftigt, eine Pause einzulegen. Für die gedankliche Kehrtwende sorgte letztlich die Mannschaft, die ihren Coach davon überzeugte, noch ein Jahr dranzuhängen. Was auch ganz im Sinn der sportlichen Leitung ist, wie Ferlemann betont: „Wir sind mit Holgers Arbeit sehr zufrieden und wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen.“

Gleichwohl wird es im Funktionsteam auf anderer Ebene Veränderungen geben. So wird Patrick Schröer nur noch bis zum Ende der laufenden Saison als Co-Trainer fungieren. „Das bedauern wir, denn Patrick hat sehr gute Arbeit geleistet“, betont Ferlemann. Gleichwohl könne er die Entscheidung Schröers, am Saisonende aufzuhören, nachvollziehen. Vornehmlich berufliche Gründe seien es, die einer weiteren Beschäftigung als Co-Trainer im Wege stünden, so der Sportleiter.

Wenn sich Schröer verabschiedet, wird es einen nahtlosen Übergang geben, denn mit Alexander Spuhn ist bereits ein Nachfolger gefunden. Spuhn verspürt nach einjähriger Abstinenz wieder Appetit, ins Handballgeschäft einzusteigen. Deshalb fungiert der frühere Coach der TSV-„Zweiten“ ab kommender Saison als „Co“ von Holger Kaiser. Der begrüßt die Lösung: „Ich denke, wir ergänzen uns gut. Alexander ist sehr emotional an der Linie, ich bin eher der etwas ruhigere Typ.“

Wie Ferlemann zudem mitteilt, werde es mit Beginn der neuen Serie einen intensiveren Austausch zwischen dem Trainerteam und der Abteilungsleitung geben. „Das war der Wunsch von Holger Kaiser.“ Einigkeit herrscht darüber, mit welcher Strategie die sportliche Entwicklung mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2021 vor­angebracht werden soll. In erster Linie will der Verein aus eigener Quelle schöpfen, wenn es darum geht, den Kader aufzustellen. Wobei die Verantwortlichen nicht grundsätzlich ausschließen, dass es den einen oder anderen externen Zugang geben könnte. „Das muss aber passen“, sagt Ferlemann.

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