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Handball-Landesliga:

HSG Tecklenburger Land gegen alle Widerstände

Tecklenburger Land

Die HSG Tecklenburger Land blickt auf ein starkes erstes halbes Jahr ihres Bestehens zurück. In der Landesliga spielt das Team eine gute Rolle – und das, obwohl es nur zu Minimal-Bedingungen trainieren kann.

-ng-

Wohin führt der Weg von Nina Fiege und der HSG? Foto: Jörg Wahlbrink

In der Liga sind Everswinkel und Kinderhaus der HSG Tecklenburger längst davongezogen. Doch um einen Titel wird der heimische Landesligist wohl ganz lange mitspielen: Meister im Kräfte-Bündeln. Erst zu Beginn dieser Spielzeit ist die Handball-Spielgemeinschaft aus den Teams des TSV Ladbergen, der HSG Hohne/Lengerich und dem TV Kattenvenne hervorgegangen. Da sollte man meinen, Trainerin Daniela Oana stünde nun ein ganzer Pool an Spielerinnen zur Verfügung. Doch der 17 Frauen starke Kader kommt im Training in der Regel nur auf sechs bis zehn Teilnehmerinnen. Verletzungen und Krankheiten begleiten das Team schon die gesamte Saison über. „Und wir sind nicht im Leistungssport, wo sich Spielerinnen fitspritzen lassen oder mit Schmerzen spielen“, sagt Oana.

Dafür macht es die HSG richtig gut in der Landesliga. „Die Mädels ziehen super mit und haben meine Erwartungen bislang übertroffen“, sagt die Trainerin. Sie wäre mehr als zufrieden, wenn ihre Mannschaft die Spielzeit auf dem aktuell belegten sechsten Platz abschließen würde, das wäre gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Fünf Teams müssen am Ende der Saison runter. Drei stehen abgeschlagen am Tabellenende, zwei ziehen vorne einsam ihre Kreise – dazwischen ist alles möglich, auch für die HSG.

Auch HSG votiert für späteren Start

Um weiter eine gute Rolle spielen zu können, muss sich das Team vor allem im Positionsangriff verbessern, mehr Bewegung ins Spiel bekommen, außerdem fordert Oana von ihren Farben wieder mehr Konsequenz in der ersten und zweiten Welle. Auch eine bessere Trefferquote stünde der HSG gut zu Gesicht. Am besten schon am Samstag ab 16.30 Uhr, wenn Schlusslicht Grün-Weiß Nottuln kommt.

In der Abfrage von Seiten des Verbandes – Fortsetzung der Saison jetzt oder zu einem anderen Zeitpunkt – hat auch die HSG Tecklenburger Land für einen Start erst Ende Februar gestimmt. „Auch wenn“ – und da wäre Oana wieder bei dem sie ständig begleitenden Problem – „einige Mädels die eigentlich freien Wochenenden schon verplant haben“.

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