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Handball: Landesliga

HSG Tecklenburger Land saft- und kraftlos Richtung Pleite

Tecklenburger Land

Die HSG Tecklenburger Land gerät zusehends unter Druck: Gegen Westfalia Kinderhaus setzte es eine – wenn auch erwartbare – Niederlage (20:31). Am Wochenende pausiert die HSG, dafür wartet am Montag Roxel.

-ng-

Ein Krampf: Jule Ertelt und die HSG Tecklenburger Land fanden gegen Kinderhaus nie wirklich ins Spiel. Foto: Jörg Wahlbrink

Es war zum wahnsinnig Werden. Im Duell mit einem ebenfalls gebeutelten Kinderhaus bekam die HSG Tecklenburger Land die volle Corona-Breitseite mit. Die zuletzt erkrankten Spielerinnen beklagten fehlende Kraft, der Rest des Teams schloss sich quasi an, wirkte nicht voll da. So setzte es gegen den Favoriten, den Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus, am Mittwochabend eine 20:31-Niederlage.

Drei Führungen waren der HSG daheim vergönnt, bis zum 3:2, beim Stand von 5:5 nach 17 Minuten deutete zumindest wenig auf das hin, was sich in der verbleibenden Spielzeit ereignen sollte. Doch dann: besagter Krafteinbruch, die HSG musste wechseln, produzierte einige Fehler im Angriff. Über 11:6 ging Kinderhaus auf 14:9 zur Pause weg.

Wieder startete das Team von Daniela Oana passabel in den Spielabschnitt, „aber egal, was wir gemacht haben, wir kamen nicht näher dran“, so die Trainerin. Ganz im Gegenteil: Die Westfalia erhöhte auf 22:13 und kam später gar mit einem Plus von elf Toren ins Ziel.

„Ich habe gar nicht viel zum Spiel gesagt, wir müssen das jetzt schnell abhaken“, sagt Oana – schließlich ist ihr Team zwar nicht am Wochenende, wohl aber am Montag gefordert. Dann kommt Roxel.

HSG Tecklenburger Land: Koper-Schulte (2), Rehkopf (2), Meyer (1), Haverkamp (7), Huckenbeck (5), Knuf (3)

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