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Fußball: Bezirksliga

ISV gewinnt 2:1 in Tecklenburg

Tecklenburg

Das Rückspiel war eine Kopie des Hinspiels. Zumindest in der Hinsicht, als dass die Ibbenbürener Spielvereinigung gegen den TuS Graf Kobbo Tecklenburg auch am Sonntag in der Nachspielzeit zum Siegtreffer kam.

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Nicht gänzlich auszuschalten: Kobbos Jost Knippenberg stoppt in dieser Szene ISV-Doppeltorschütze Maxi Pelle. Foto: Alfred Stegemann

Der TuS Graf Kobbo Tecklenburg und die Ibbenbürener Spielvereinigung können es anscheinend nur spannend. Nachdem der ISV im Hinspiel der 2:1-Siegtreffer in der 94. Minute gelungen war, taten es die Schwarz-Weißen am Sonntag auf dem Kahlen Berg erneut. Nach Ende der regulären Spielzeit bugsierte Maxi Pelle, der auch schon das 1:0 erzielt hatte, das Leder zum 2:1-Erfolg für die ISV über die Linie. Für Kobbo hatte Yalcin Emekci in Minute 86 erst ausgeglichen.

„Gegen die ISV haben wir anscheinend ein Nachspielzeit-Syndrom“, mutmaßte Kobbo-Trainer Klaus Bienemann. Der gestand ein, dass der Ibbenbürener Sieg trotz des späten Tores insgesamt verdient sei, mit seiner Mannschaft wollte er dennoch nicht zu hart ins Gericht gehen: „In der ersten Halbzeit haben wir völlig mutlos gespielt. Dann haben wir uns eingeschworen, mehr Druck auszuüben, waren fortan viel mutiger und aktiver gegen den Ball. So haben wir im Mittelfeld die Oberhand gewonnen und das Spiel fast komplett in die Ibbenbürener Hälfte verlagert.“ Zu mehr als zum Ausgleichstreffer von Yalcin Emekci reichte es aber nicht, da die ISV-Defensive sicher stand und kaum etwas zuließ. Bei Kontern war die ISV einem zweiten Tor sogar näher als Tecklenburg lange Zeit dem Ausgleich.

Erster Durchgang geht klar an die ISV

Schon im ersten Durchgang hätte die Elf von Trainer Heiko Becker eigentlich alles klar machen müssen. Sascha Beyer traf nach Vorarbeit von Felix Kuhlenbeck nur den Pfosten (22.), Kobbos-Keeper Lukas Schell parierte einen Schuss von David Lindemann glänzend (25.), dann verfehlte ein Kopfball von Maxi Pelle das Gehäuse nur knapp. Ein 0:0 zur Pause bahnte sich an, da traf Pelle nach feiner Einzelleistung zum längst überfälligen 1:0 (45.+1).

Kurz nach der Pause verzog Julian Wesselkämper. Dann nahm Tecklenburg das Heft in die Hand, war aber auch anfällig für Konter und hatte Glück, dass Pelle und Beyer eine Doppel-Großchance ausließen. Trotz der Überlegenheit verzeichnete aus dem Spiel heraus nur Tugay Gündogan eine Schussmöglichkeit für die Kobbos, die ISV-Keeper Sven Hübner zunichte mache. Ansonsten hielt die Ibbenbürener Defensive vom Treffer Yalcin Emekcis abgesehen dicht. So kam die ISV in der Nachspielzeit noch zum glücklichen, aber verdienten Siegtreffer. „Der war hochverdient“, meinte Heiko Becker. „Wir haben kaum etwas zugelassen und haben uns mit unserem schmalen Kader sehr gut verkauft. Kompliment an die Mannschaft.“

TGK Tecklenburg: Schell – Mentrup, Emekci, Neitzert, Hoge (71. Lein) – Knippenberg - Samanci (74. Hanke) , Balja, Hottenträger – Lüttmann, Gündogan

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