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Tischtennis: Verband macht Vorgaben

Keine Doppel in der Vorrunde

Tecklenburger Land

Zwei Mann am Tisch, ja. Aber nicht auf einer Seite. Der Westdeutsche Tischtennis-Verband hat für die Hinserie beschlossen, dass keine Doppel gespielt werden.

Ludger Keller

In der Vorrunde der neuen Saison kommen Doppel wie Simon Haermeyer (links) und Daniel Hülemeyer vom TuS Recke nicht zum Einsatz. Foto: Tobias Mönninghoff

In der Vorrunde der neuen Tischtennis-Saison, die am übernächsten Wochenende beginnt, werden alle Mannschaftskämpfe ohne Doppel ausgetragen. Das hat der Vorstand des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) für die Dauer der ersten Serie beschlossen. Es werden immer alle vorgesehenen Einzel absolviert. Das Ergebnis eines Mannschaftskampfes reicht dann im 6er-Paarkreuz von 12:0 bis 6:6 und im Bundessystem von 8:0 bis 4:4.

Den Beschluss begründet der WTTV wie folgt: „Tischtennis ist im Sinne der Corona-Verordnungen eine Zwitter-Sportart. Im Einzel betreiben wir kontaktfreien Sport, damit praktisch ohne besondere Einschränkungen außerhalb der üblichen Hygienevorschriften. Sobald das Doppel hinzukommt, werden wir zur ‚nicht kontaktfreien‘ Sportart, unter anderem mit der Einschränkung von maximal 30 Personen. Diese Beschränkung trifft vor allem große Vereine, wo am Wochenende drei und mehr Heimspiele gleichzeitig anstehen.“

Die Absetzung eines Meisterschaftsspieles durch den zuständigen Staffelleiter darf auch dann erfolgen, wenn die Hallenkapazität durch behördliche Anordnungen eingeschränkt wird oder die Austragungsstätte unter Hinweis auf das Infektionsgeschehen erst gar nicht zur Verfügung steht. Der Antrag auf Absetzung ist seitens des Vereins unter Vorlage einer amtlichen Mitteilung zu stellen. Die Antragsfristen werden für die genannten Fälle außer Kraft gesetzt. Der letztmögliche Spieltag der Vorrunde für abgesetzte oder verlegte Spiele ist der 13. Dezember.

Bei allen weiterführenden Veranstaltungen mit Individualwettbewerben (Kreis-/Bezirksmeisterschaften und Westdeutsche Meisterschaften) werden weder Doppel noch Mixed ausgetragen. Freiwillige Quarantänen oder der Teilnahmeverzicht wegen des Ansteckungsrisikos erfordern üblicherweise eine Ersatzgestellung und begründen keine Spielabsetzung.

Die neuen Regelungen gelten für die gesamte Dauer der Vorrunde. Für die Rückrunde ist eine Beschlussfassung etwa Anfang/Mitte Dezember vorgesehen, sofern besondere Umstände nicht eine frühere Entscheidung erforderlich machen.

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