1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ladbergen
  6. >
  7. Kobbo und Hörstel zum Auftakt gleich im Derby gefragt

  8. >

Fußball: Bezirksliga

Kobbo und Hörstel zum Auftakt gleich im Derby gefragt

Tecklenburg

Das Jahr beginnt mit einem Heimrechttausch: Zum letzten Spiel der Hinserie begegnen sich TuS Graf Kobbo Tecklenburg und der SC Hörstel nicht etwa in Hörstel (Platz unbespielbar) sondern in Tecklenburg. Es ist das Aufeinandertreffen zweier Teams im Tabellenkeller.

-tm-

Till Guttek (r.) trifft mit dem TuS Graf Kobbo Tecklenburg im Derby auf den SC Hörstel und ist favorisiert. Foto: Tobias Mönninghoff

Nach einer aus Sicht von Spielertrainer Julian Lüttmann sehr zufriedenstellenden Vorbereitung geht Bezirksligist TuS Graf Kobbo Tecklenburg voller Zuversicht ins Derby gegen den SC Hörstel, in dem am Sonntagnachmittag (15 Uhr) für TGK nur ein Sieg zählt. Die Mannschaften haben das Heimrecht getauscht, das Spiel findet demnach in Tecklenburg statt.

Die Ausgangslage: Für beide Teams geht es einzig und allein um den Klassenerhalt, wobei die Chancen für die Hausherren deutlich besser stehen. Mit 21 Zählern belegt Tus Graf Kobbo Tecklenburg den ersten Nichtabstiegsplatz, hat dabei vier Punkte Vorsprung auf den SC Münster 08. Auf insgesamt nur magere sechs Zähler kommen die Gäste aus Hörstel, die parallel auch schon für die Kreisliga A planen.

Das Personal: Die zum Ende des vergangenen Jahres lange verletzten Alessio Wilms, Arton Balja und Luca Mentrup sorgen für mehr Alternativen bei den Gastgebern, die insgesamt ohne große Blessuren und Ausfälle durch die Vorbereitung gekommen sind.

Ganz ander beschreibt Hörstels Trainer Bruno Graw die personelle Situation bei den Gästen: „Es sieht scheiße aus“, will er nicht zu sehr ins Detail gehen.

Trainerstimmen: Von einer „turbulenten Hinrunde“ spricht Julian Lüttmann, der mit seiner Elf besser aus den Startlöchern kommen möchte als noch im Sommer. Bei den Gästen aus Hörstel sieht er einiges an Potenzial, „wir müssen sie ernst nehmen“ (Lüttmann). Ziel von Kobbo ist es, von Beginn an Vollgas zu geben und die Hörsteler gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen.

Deren Übungsleiter Bruno Graw schwant Böses vor dem Auftakt ins Jahr 2022. „Da treffen Welten aufeinander“, sieht er die Kobbos auf fast allen Positionen deutlich stärker aufgestellt. „Wir wollen nicht mitspielen, wir wollen punkten. Und das geht dann nur über die Taktik oder die Einsatzbereitschaft“, lautet die Devise des SCH-Coaches. Da aktuell aber nur „sechs oder sieben Akteure wirklich fit“ seien, ist die Erwartungshaltung von Graw eher gering.

Startseite
ANZEIGE