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Fußball: Große Erleichterung nach dem 3:1-Erfolg gegen Steinbeck

Ladbergen hält die Liga

Tecklenburger Land

Der VfL Ladbergen bleibt! Das Team von Trainer Stefan Kilfitt bezwang am Sonntag GW Steinbeck mit 3:1 und hält die Kreisliga A. Das gleiche Ergebnis gab es in Lengerich. Allerdings mit dem schlechteren Ausgang für den heimischen Vertreter.

Von Tobias Mönninghoff und Niklas Groß

Torschützen unter sich: Flamur Foto: Jörg Wahlbrink

Großer Jubel und Riesenerleichterung herrschte am Sonntagnachmittag beim VfL Ladbergen. Durch einen 3:1-Heimerfolg gegen Grün-Weiß Steinbeck machte die Elf von Trainer Stefan Kilfitt einen Spieltag vor Saisonende in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt endgültig perfekt.

„Jetzt wird gefeiert“, fiel Stefan Kilfitt nach dem Schlusspfiff ein großer Stein vom Herzen. Ein Remis hätte gereicht, drei Zähler wurden es am Ende für den VfL. Schon in den Schlussminuten wurden an der Seitenlinie die Feierlichkeiten angestimmt, so dass der Ladbergener Trainer die Entstehung des Treffers zum 3:1 durch Simon Ulrich Richter zwei Minuten vor dem Ende gar nicht mehr beschreiben konnte.

Kilfitt war am Ende alles egal, er war einfach nur froh und erleichtert, dass sich seine Mannen ein Abstiegs-Finale am letzten Spieltag in Hopsten ersparten.

Gegen GW Steinbeck war den Hausherren von Minute eins an das nötige Engagement anzumerken, allerdings auch die Nervösität. Zwar sah der Mann an der Seitenlinie rund 70 Prozent Spielanteile bei seiner Elf, wirklich zwingend wurden die Ladberger aber nicht. Das einzig folgerichtige Resultat nach 45 Minuten war ein 0:0-Unentschieden. „Beide Mannschaften haben sich da total neutralisiert“, fasste Kiliftt Durchgang eins zusammen.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag. Nach einer perfekten Vorlage von Robin Decker netzte Patrick Kötter zum 1:0 für den VfL ein (46.), die Freude währte aber nur kurz. Fast im direkten Gegenzug glich Jannes Determeyer freistehend aus sechs Metern aus (48.). Und wiederum nur 60 Sekunden später durfte wieder die Heim-Elf jubeln. Simon Ulrich Richter traf nur den Innenpfosten, Flamur Zeqiri stand goldrichtig und staubte zum 2:1 an. Trotz des sicheren Klassenerhalts ließen die Steinbecker die Zügel nie schleifen und erspielten sich auch einige gute Gelegenheiten. „Das Spiel hätte auch Unentschieden ausgehen können“, war Stefan Kilfitt nach dem Abpfiff ehrlich.

Für Preußen Lengerich ging es unterdessen in der Aufstiegsrunde um so gut wie nichts mehr. Und so stufte Trainer Sascha Höwing die 1:3-Niederlage gegen die Ibbenbürener Spielvereinigung II dann auch als „völlig egal“ ein. Personelle Probleme hatten den Preußen im Saisonendspurt den Zahn gezogen, gegen Ibbenbüren waren deshalb auch die eigenen A-Jugendlichen gefragt, die noch am Vorabend das Kreisliga-Spitzenspiel gegen Arminia Ibbenbüren gespielt hatten (1:2). Und im zweiten Durchgang sollten der versammelten Preußen-Mannschaft dann auch die Körner ausgehen. Bis dahin hatte es 1:1 gestanden – bei klaren Vorteilen für den SCP, der aber nur zu einem Treffer durch Martin Fleige kam (40. Minute). Der Ausgleich, nachdem die Gastgeber in der 25. Minute in Rückstand geraten waren.

„Im zweiten Durchgang haben wir dann die Laufwege nicht mehr so mitgemacht“, geht Höwing nochmal auf den Kräfteverschleiss bei den Seinen ein. Der SCP fing sich noch zwei Flipper-Tore und musste am Ende in eine Niederlage einwilligen. Weil auch die Konkurrenz patzte, ist zumindest Platz drei aber noch in Reichweite. Dafür bräuchten die Preußen einen Sieg am letzten Spieltag gegen den neuen A-Liga-Meister Riesenbeck.

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