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Handball: Bezirksliga

Ladbergen lädt Kattenvenne zum heißen Tanz

Tecklenburger Land

Derby, der dritte Versuch: Die zweiten Mannschaften des TSV Ladbergen und des TV Kattenvenne hatten sich schon länger mal begegnen wollen – Corona kam dazwischen. Nun scheint der Vergleich am Samstag tatsächlich über die Bühne zu gehen.

-bs/ng-

Dennis Decker ist nach Verletzungspause zurück im Kader des TSV Ladbergen für den Vergleich mit Kattenvenne. Foto: Marco Westphal

Endlich ist es soweit. Endlich, weil beide Kontrahenten nach ellenlanger Pause wieder ins Geschehen eingreifen: Der TSV Ladbergen II war das letzte Mal am 14. November, vor beinahe vier Monaten also, in einem Pflichtspiel am Ball; die Zweite des TV Kattenvenne bestritt ihr bis dato letztes Match am 28. November. Und endlich, weil nun auch die Zeit des Aufeinandertreffens beider Mannschaften, die Zeit des Derbys gekommen scheint. „Zuletzt hatten wir zweimal das Pech, dass kurz vor den Spielen eine neue Corona-Welle aufkam“, erinnert sich Ladbergens Coach Philip Kruska in freudiger Erregung, dass das „Highlight“ nun steigen kann. Anwurf in der Rott-Sporthalle ist am Samstag um 18.30 Uhr.

Die Hallenherren gehen von Platz vier aus ins Rennen, während der TVK das Tabellenende ziert. Coach Gerrit Haverkamp stößt ins selbe Horn, wenn er sagt: „Ladbergen ist favorisiert.“ Gleichwohl wolle seine Mannschaft „dem Spiel ihren Stempel aufdrücken: eine starke 6:0 stellen, schnelle, einfache Tore erzielen, die Partie so lange offen halten, und dann mal sehen, was möglich ist“.

Durchaus möglich ist für den TVK auch noch der Klassenerhalt. Der Wunsch im Lager Kattenvennes lautet, bis zum Ende der Runde noch drei Teams hinter sich zu bringen.

Auch Ladbergen hat fürs Erste nur den Klassenverbleib im Blick, darauf jedoch weitaus bessere Chancen mit seinen acht Pluspunkten aus sieben Spielen. Vorteil Kattenvenne: „Wir haben nicht allzu viel zu verlieren“, so Trainer Haverkamp. Der muss am Samstag auf Stefan Brüning (Verletzung an Finger und Oberschenkel) verzichten sowie auf Kevin Reiser (Fuß). Philipp Kruska kann dagegen aus dem Vollen schöpfen, einzig hinter Kreisläufer Philipp Untiet steht noch ein Fragezeichen.

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