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Fußball: Regionalliga West

Lotte macht es zum Abschluss versöhnlich

Lotte

Die Sportfreunde Lotte haben sich und ihrem Anhang einen versöhnlichen Saisonabschluss beschert. Am Sonntagnachmittag bezwangen sie den Wuppertaler SV, immerhin Tabellendritter, mit 2:1, und ließen dabei noch so manche Chance ungenutzt.

-cs-

Jubeltraube: Der Lotter 2:1-Erfolg über den Wuppertaler SV sorgte für zufriedene Gesichter am Autobahnkreuz. Foto: Frank Diederich

Die Sportfreunde Lotte haben sich mit einem Sieg im letzten Heimspiel in der Regionalliga verabschiedet. SFL gewann 2:1 gegen den Wuppertaler SV und wird die Saison damit auf Platz 17 oder 18 beenden.

„Die Mannschaft hat im letzten Heimspiel noch einmal gezeigt, was sie kann, wenn sie will, Gas gibt, dizipliniert ist, in der Ordnung steht und mutig ist. Wir haben schöne Spielzüge gesehen“, sagte Wendel-Eichholz, für den die Partie nervenaufreibend war. „Ich hätte mir gewünscht, dass das Spiel nach der ersten Halbzeit durch ist. Bei den Chancen hätte es das sein müssen. Es war ein geiles Spiel. Aber unsere Torchancenverwertung lässt natürlich zu wünschen übrig.“

In den ersten 45 Minuten spielten sich die Sportfreunde Chance um Chance heraus, trafen aber nur einmal. Und das gleich im ersten Versuch. Cedric Euschen bekam den Ball nach einem Fehler der Gäste und spielte zu Robert Nnaji. Der SFL-Angreifer zirkelte das Leder mit einem überlegten Schuss mit dem rechten Innenrist ins lange Eck und ließ WSV-Keeper Sebastian Patzler keine Chance (8.).

Chancenwucher rächt sich

Lotte war die bessere Mannschaft und hatte mehrere Möglichkeiten zu erhöhen. Doch der Chancenwucher rächte sich: Nach einem langen Ball in die Spitze landete der Ball eher etwas zufällig bei Felix Backszat. Der Mittelfeldspieler schoss den Ball kompromisslos ins Tor und ließ SFL-Keeper Jhonny Peitzmeier, der die Kapitänsbinde trug, keine Chance (38.). Der Gegentreffer war bitter und mehr als unverdient.

Nach dem 1:1-Pausenstand war die Partie ausgeglichener als in der ersten Hälfte. Die erste Duftmarke setzte aber wieder Lotte ab. Drilon Demaj spielte aus der Zentrale raus auf Hakim Traoré, ging in die Spitze und forderte das Spielgerät zurück. Doch der linke Flügelmann fasste sich aus 25 Metern ein Herz und zog ab – Latte (56. Minute).

Wenig später dann die Führung: Franke dribbelte von rechts quer durch den Strafraum und schoss aufs Tor, der abgefälschte Ball rollte ins linke Eck (61.). Danach verlor die Partie durch Wechsel ihren Spielfluss. In der letzten Viertelstunde spielte Lotte noch in Überzahl, weil Wuppertal nach einer Verletzung von Abwehrchef Lion Schweers nicht mehr wechseln durfte.

Es blieb beim 2:1, Lotte fuhr seinen neunten Saisonsieg ein und sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss bei den Fans. „Einen Riesenrespekt für den Support trotz des Resultats der Saison. Es war mega, wie sie das gemacht haben“, sagte Wendel-Eichholz.

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