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Handball: Der Auf- und Abstieg im Kreis

Play-offs soweit das Auge reicht

Tecklenburger Land

Der Handballkreis Münsterland hat bekannt gegeben, wie Auf- und Abstieg in der laufenden Spielzeit in den Bezirksligen und abwärts geregelt werden. Statt der Meister- und Platzierungsrunde in der Bezirksliga gibt es Play-offs.

-ng-

Lukas Guttek und die HSG Hohne/Lengerich befinden sich auf Kurs Landesliga. Foto: Jörg Wahlbrink

Am Donnerstag informierte der Handballkreis Münsterland, den Spielbetrieb in den Bezirksligen und tiefer grundsätzlich fortsetzen zu wollen. Wenig später dann die Auskunft, wie in Sachen Auf- und Abstieg aus Bezirks- und Kreisliga verfahren wird.

So werden die zwei Sechser-Staffeln der Frauen-Bezirksligen am Saisonende zu einer Abschlusstabelle zusammengezogen. Die beiden besten Mannschaften jeder Staffel spielen in Play-offs zwei Aufsteiger aus – überkreuz und in Hin- und Rückspiel. Die Drittplatzierten der zwei Staffeln verbleiben in jedem Fall in der Bezirksliga, die künftig Münsterlandliga heißen wird. Sie duellieren sich ebenfalls, in diesen Spielen geht es aber nur noch um die Platzierung im Gesamtklassement. Die Plätze vier und fünf wiederum ermitteln – ebenfalls überkreuz – zwei Absteiger in die neue Kreisoberliga, namentlich Münsterlandklasse. Die Sechsten beider Staffeln steigen direkt ab. Da in der Bezirksliga 2 der TV Borghorst zurückgezogen hat, steht er bereits als Absteiger fest. Aus der Landesliga kommen fünf Absteiger in die Münsterlandliga sowie außerdem ein Aufsteiger aus der Kreisliga.

Ähnlich verhält es sich in den Männer-Bezirksligen, die in Achter-Staffeln laufen. Auch hier gibt es Aufstiegs-Play-offs nach dem Modell der Bezirksliga Frauen. Derweil steigen die Sechst- bis Achtplatzierten beider Staffeln in die Münsterlandklasse ab. Sie spielen nach Abschluss der Vorrunde nur noch Endplatzierungen aus. Die Vierten und Fünften beider Ligen treten überkreuz in Play-offs gegeneinander an. Der Sieger des Duells Vierter Staffel 1/Fünfter Staffel 2 hält sicher die Klasse; die verbleibenden drei Teams sind potenzielle Absteiger, je nachdem, wieviele Absteiger aus der Landesliga es gibt (möglich: fünf bis acht). Definitiv geben wird es einen Aufsteiger aus der Kreisliga.

Der wird ermittelt in einer Einfachrunde der Tabellenersten der drei Männer-Kreisligen. Der Zweit- und Drittplatzierte dieses Dreier-Vergleichs zieht in die Münsterlandklasse ein. Ebenfalls in die Münsterlandklasse gehen ein bis vier weitere Kreisligisten, die möglichst gleichmäßig auf die drei Staffeln verteilt werden. Zwei bis fünf Teams steigen in die Kreisklasse ab.

Da es nur zwei Frauen-Kreisligen gibt, duellieren sich hier die beiden Tabellenersten in Hin- und Rückspiel um den Aufstieg in die Münsterlandliga. Neben dem Verlierer dieses Vergleichs gehen sieben weitere Kreisligisten in die Münsterlandklasse. Runter in die Kreisklasse müssen zwei Clubs.

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