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Fußball: Kreisliga A

Saisonauftakt nach Maß für den SC Preußen Lengerich

Lengerich

Der SC Preußen Lengerich ist mehr als ordentlich in die Spielzeit gestartet. Von den ersten fünf Spielen ging keines verloren, elf Punkte stehen auf der Habenseite. Und das, obwohl es personell in den vergangenen Wochen viele Verletzte gab.

Von Niklas Groß

Blick nach oben: Sascha Höwing und der SC Preußen Lengerich können sich in der Spitzengruppe der A-Liga festsetzen. Foto: Jörg Wahlbrink

Der Rahmen für den SC Preußen Lengerich könnte unschöner kaum sein. Menschlich hat das Team den Tod von Torwarttrainer Eckhard Auffahrt zu verarbeiten. Personell hagelt es Risse: Innenbandriss, Außenbandriss, Kreuzbandriss und Meniskusriss – um nur einige der schweren Verletzungen zu nennen, die den Kader von Sascha Höwing befielen. In der Spitze 13 Ausfälle hatte der SC Preußen zu beklagen.

Trotz alledem: Sportlich läuft es für den A-Ligisten blendend. Von den ersten fünf Spielen hat Lengerich keines verloren, rangiert mit elf Punkten auf Tabellenplatz fünf. „Ich würde das als gelungenen Saisonstart bezeichnen“, sagt Trainer Höwing, wohl wissend, dass der Spielplan es äußerst wohlwollend meint mit seinen Farben. Bislang musste der SCP keinen Gegner spielen, der besser platziert war als er selbst – und so geht es in den kommenden fünf Ligaspielen weiter. Mettingen und Büren kommen gar erst in 2022. Den Preußen bieten sich demnach alle Chancen, sich so richtig oben festzubeißen in der Tabelle, ehe bei Teuto Riesenbeck (7. November) und Brukteria Dreierwalde (28. November) erstmals besser platzierte Konkurrenten in Lengerich gastieren. Einen Vorgeschmack auf Begegnungen dieser Art bekam Lengerich im Kreispokal, als es Riesenbeck nach intensivem Verteidigen mit 0:1 unterlag. So richtig einzuordnen weiß Höwing sein Team aber noch nicht. „Spitze sind andere. Dreierwalde, Mettingen, Büren und Riesenbeck. Auch Halen muss man auf der Rechnung haben“, wie der Coach sagt. Fürs Erste gilt mit Blick auf die eigene Elf: „Wir können allen wehtun – wenn alle fit sind.“ Dazu zählt Höwing ausdrücklich auch die Neuzugänge Malte Wiethaup und Daniel Kluge. Wiethaup kommt aus der Jugend der JSG Niedermark/Hagen, Kluge spielte in der letzten Saison noch für die A-Junioren von Cheruskia Laggenbeck. „Beide haben sich sehr ordentlich eingefügt“, sagt Höwing. Der feilt derweil noch an der Balance im eigenen Spiel. „Wann pressen wir, wann ziehen wir uns zurück – da sind wir auf einem guten Weg“, so der Coach, der die Abläufe Training für Training einstudieren lässt. Auf wechselnden Positionen, damit seine Spieler für viele Eventualitäten gewappnet sind. Außerdem gelte es, an der Fitness zu arbeiten. Doch Fitnesswerte hin oder her: Höwing ist froh über jeden, der sich am Sonntag einsatzfähig meldet.

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