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Handball: HSG Kattenvenne/Lengerich

Start mit Kader von 45 Mann

Kattenvenne/Lengerich

Die HSG Kattenvenne/Lengerich bittet zum Aufgalopp – und an die 45 Mann kommen. Wer davon später in welcher Mannschaft spielen wird, das muss sich erst noch herauskristallisieren. Zusammen trainieren werden erste und zweite Mannschaft so oder so.

Von Niklas Groß

Sechs Augen sehen mehr als zwei: Dass Daniel Bieletzki momentan noch urlaubt, macht überhaupt nichts – (v.l.) Trainer Volker Hollenberg, Betreuer Sascha Schlingermann und Sven Hassmann, Coach der Zweiten, haben alles im Blick. Foto: Jörg Wahlbrink

Ach Mensch. Da macht man schonmal so ein Experiment mit zwei gleichberechtigten Trainern, und prompt fehlt der eine. Machte aber überhaupt nichts beim Vorbereitungsstart der HSG Kattenvenne/Lengerich, dass mit Daniel Bieletzki die eine Hälfte des Trainerduos noch urlaubte. In Betreuer Sascha Schlingermann sowie den Trainern der Zweiten, Sven Hassmann und Gerrit Haverkamp, war auch so genug fachkundiges Personal an Deck, um an der Seite von Volker Hollenberg zu coachen. Zumal das Flagschiff der HSG, die erste Mannschaft in der Landesliga, momentan sowieso noch ein Wust von 45 Mann ist, die sich um Plätze in der Ersten (16 Slots) und Zweiten (16) bewerben. Und selbst wenn diese Stellen besetzt sind: Erste und zweite Mannschaft werden auch in Zukunft zusammen trainieren – genügend Betrieb wird also immer sein auf den Übungsplätzen der Region – inklusive genügend Trainern.

Wie bereits angesprochen: Der Kader der ersten Mannschaft ist noch nicht final und wird dies auch erst Anfang August sein, nach einem internen Turnier am übernächsten Samstag. „Einige Spieler sind gesetzt, und die wissen das auch“, sagt Volker Hollenberg, weiß aber im gleichen Atemzug zu berichten, dass das Rennen beispielsweise am Kreis noch vollkommen offen sei. Zumal es am Ende des Tages ja auch darum ginge, nicht die 16 besten Handballer der HSG Kattenvenne/Lengerich zu finden, wie Hollenberg sagt, sondern das bestmögliche Team: Wer passt sportlich wie zu wem, wer geht voran, wer ist Führungsspieler? Fragen, die die Verantwortlichen in den nächsten Wochen klären dürfen, mit denen sie sich aber ganz bewusst länger Zeit lassen. Im Herbst hat die HSG fünf Wochen Spielpause, zu Jahresanfang fünf und im Frühjahr auch nochmal fünf. „Ich glaube nicht, dass der Kader, den wir jetzt bestimmen, auch der Kader sein muss, der er im nächsten Jahr ist“, so Volker Hollenberg.

Wie teilen sich die Trainer den Job?

Dreimal hat er bislang mit Kollege Bieletzki und den Trainern der Zweiten zusammengesessen, nach der Rückkehr seines Kompagnons in der nächsten Woche geht das intensive Auseinandersetzen miteinander in die nächsten Runden. Schließlich gilt es auch herauszufinden, wie das Trainerduo künftig das Training abhalten will: Wird in Abwehr und Angriff gesplittet? Oder leitet, immer im Wechsel, der eine das Training, während der andere assistiert? „Wichtig ist, dass die Trainingsqualität immer dieselbe ist“, gibt Hollenberg die Richtung vor.

Apropos Richtung: Es könnte darauf hinauslaufen, dass der Schwerpunkt des Spiels der HSG Kattenvenne/Lengerich zunächst mal auf der Kombi Torhüter, Deckung, Tempospiel liegt. In den kommenden Wochen wird immer dienstags, donnerstags und samstags trainiert, ehe es am 10. September zum ersten Meisterschaftsspiel der brandneuen HSG kommt. Dann geht es gegen Ochtrup – wie bei künftig jedem Heimspiel an einem Samstag um 18 Uhr, immer im Wechsel in Kattenvenne und Lengerich, beginnend in Kattenvenne.

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