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Fußball: 2:1-Erfolg gegen Laggenbeck II / Ladbergen siegt 6:3

Traumstart für SW Lienen

Tecklenburger Land

Der SW Lienen ist mit zwei Siegen in die Abstiegsrunde der A-Liga gestartet. Und auch der VfL Ladbergen gewann am Wochenende.

Von und

Klarer Sieg: Ladbergens Steffen Weikert (links) und Co. kamen zu einem verdienten 6:3 gegen Lotte II. Foto: Jörg Wahlbrink

SW Lienen ist mit Sternchen in die Abstiegsrunde der Kreisliga A gestartet. Auf das 4:2 gegen den VfL Ladbergen ließen die Jungs von Spielertrainer Yannik Lunow am Sonntag ein knappes 2:1 (0:1) gegen die Reserve von Cheruskia Laggenbeck II folgen. „Das war ein merkwürdiges Spiel“, bilanzierte der Coach die 90 Minuten. „In der ersten Hälfte kriegen wir nichts auf die Kette, nach der Pause zeigen wir Moral, machen zwei Treffer und gewinnen nicht gänzlich unverdient.“

Luca Bajorath brachte die Gäste nach 34 Minuten in Führung. Zuvor gab es wenige Chancen hüben wie drüben. „So konnte es nicht weitergehen“, zeigte sich Lunow alles andere als angetan. In der Kabine schwörten sich die Schwarz-Weißen ein. Und plötzlich lief es. Eimo Smidt per Doppelpack (50./55.) wendete das Blatt, brachte Lienen auf die Siegerstraße. Es waren die Tore vier und fünf binnen einer Woche für Smidt, der schon im Heimspiel gegen Ladbergen dreimal erfolgreich war.

Donnerstag nächstes Spiel

Schon am Gründonnerstag geht es weiter für SW, dann geht es zu Westfalia Hopsten (20 Uhr).

Der VfL Ladbergen hat derweil die passende Antwort auf die Niederlage in Lienen gegeben. Gegen die Reserve der Sportfreunde Lotte gab es ein 6:3 (2:3). „20 Minuten haben wir alles unter Kontrolle, und dann ist der Wurm drin“, so Trainer Stefan Kilfitt.

Robin Decker (2.) und Flamur Zeqiri (6.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Denkste – die Platzherren verloren mehr und mehr mit der Führung im Rücken den Faden. „Wir hatten im Zentrum keinen Zugriff mehr, waren in den Zweikämpfen unterlegen“, ärgerte sich Kilfitt. Die Folge: Lotte drehte die Partie mit drei Treffern zur Pause durch Ramin Elahi (21.), Elvir Gashi (43.) und Louis Frye (45.+1).

Starke zweite Halbzeit

Im zweiten Abschnitt trumpfte dann der VfL auf. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir schon etliche Spiele gedreht haben“, so Kilfitt. Und so kam es, Zeqiri spielte jetzt groß auf, steuerte mit weiteren drei Toren die Seinen dem Sieg entgegen (52./68./85.). Den Schlusspunkt unter eine denkwürdige Partie setzte Simon „Ulle“ Richter mit dem 6:3 (90.+4). Am Donnerstag geht es auch für Ladbergen schon weiter, dann gastiert der SV Dickenberg auf der Sportanlage „Zur Königsbrücke“ (19.30 Uhr). „Es wird nicht langweilig“, weiß Trainer Kilfitt.

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