Handball: Auch der Kreisverband verzichtet auf Relegationsrunde und benennt Aufsteiger

TSV-Damen gehen hoch – HSG nicht

Lengerich/Ladbergen

Der Verband des Handballkreises Münsterland hat sich dem Beispiel des Westfälischen Handball-Verbandes angeschlossen, indem er aus den bekannten Gründen auf Aufstiegsspiele verzichtet. Gleichwohl hat der Vorstand Aufsteiger benannt.

Trainiert die TSV-Damen in der Landesliga: Daniela Oana Foto:

Auch der Handballkr

eis Münster hat sich dem Beispiel des westfälischen Verbands angeschlossen und die Aufstiegsspiele für diese Saison abgesagt. Die angestrebte Vorbereitungszeit von fünf Wochen lässt sich trotz der Öffnungen auch für Hallensport zuletzt nicht aufrechterhalten. Die geplante Pokalrunde findet ebenfalls nicht mehr statt.

Dafür wurden aber Aufsteiger benannt. Zur Ermittlung wurde nur das Abschneiden in der Saison 2019/20 herangezogen, da die Saison 2020/21 mit maximal drei absolvierten Spieltage keine Bewertungsgrundlage böte, teilt der Kreisvorstand mit. Die Benennung der Aufsteiger, ermittelt nach der Quotientenregelung in 2019/20, hat ergeben, dass von den Bezirksligisten die DJK Eintracht Coesfeld und die SG Sendenhorst in die Landesliga aufsteigen. Die HSG Hohne/Lengerich liegt in diesem Ranking hinter Eintracht Hiltrup auf Platz vier. Ein Aufstieg wäre nur möglich, sollten zwei der drei besser platzierten Teams verzichten. Dann ginge auch die HSG als Nachrücker noch hoch.

Geschafft haben es dagegen die Handballerinnen des TSV Ladbergen, die von der Bezirks- in die Landesliga aufsteigen. Sollten wider Erwarten keine Vereine das Aufstiegsangebot annehmen, werde es keine weiteren Nominierungen für den Aufstieg geben, erklärt der Kreisverband.

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